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Frauenbios

Eddy Beuth

( Eddy Beuth, geb. Marie Cohn; verh. + verw. Sohm, gesch. Sack und verw. Ar(o)nheim )
(7.5.1872 Breslau ehem. Schlesien; heute: Wroclaw/Polen – 16.12.1938 Hamburg)
Textautorin, Schriftstellerin, Drehbuchautorin
Uferstraße 12
Eppendorfer Landstraße 28 (Stolperstein seit 29.10.2014)
Bestattet auf dem Jüdischen Friedhof an der Ilandkoppel, Grablage: M3-162
Marie Cohn alias Eddy Beuth wurde als Tochter des jüdischen Technikers Isidor Cohn (geb. 1841) und seiner Frau Frida (geb. Vogel, verstorben 1920) im damaligen Breslau/Niederschlesien geboren. Für ihre Veröffentlichungen – Liedtexte, Beiträge für Zeitschriften und Bücher – verwendete sie jedoch zeitlebens das Pseudonym Eddy Beuth. Vermutlich wählte sie, wie viele Frauen ihrer Zeit, ein androgyn klingendes Pseudonym in der Hoffnung, auf diese Weise ihren Beruf ohne Vorurteile ausüben zu können und leichter Anerkennung zu finden. Das Chanson begann sich gerade in Deutschland zu etablieren als Eddy Beuth ihre Arbeit als Textautorin mit den bedeutendsten Komponisten des Genres aufnahm.
Die Schauspielerin und (Chanson-)Interpretin Evelyn Förster (geb. 1955) hat die Lebensgeschichte Eddy Beuths zu ihrem Buchprojekt „Die Frau im Dunkeln“ angeregt [1]. Von ihr erfahren wir, dass Eddy Beuth ihre Liebe zur Literatur schon als Backfisch entdeckt habe, wie diese selber schrieb: „Ich dichtete in meinen Mußestunden zu Hause. Die Lieder einer Verlorenen, einer Verlorenen, wie ich sie mir mit 15 Jahren vorstellte; ich glaube, die Mädels in der Friedrichstrasse hätten sich totgelacht, wenn sie ihr Spiegelbild in meinem Gedichtbuch gelesen hätten. In einem Jour, den ausschließlich vornehme, alte Damen besuchten, auch meine Mutter war anwesend, trug Mirjam Horwitz [2], auch ein kleines Mädchen damals, diese überhitzten Verse vor. Wir hatten es uns so schön gedacht, daß die vornehmen alten Damen durch unsern beredten Mund das soziale Elend der Dirnen kennen lernen sollten. ( ... ) Die vornehmen alten Damen zeigten keinerlei Verständnis für diese Abart des ,sozialen Elends', erst rückten und rutschten sie verlegen auf ihren Stühlen, beim zweiten Gedicht schickten sie ihre erwachsenen Töchter 'raus, beim dritten Gedicht gab mir meine Mutter eine schallende Ohrfeige" (Eddy Beuth: Cabaret und ich. Cabaret-Tanz-Revue, ohne Jahresangabe, zitiert von Evelyn Förster 2013, S. 57/58).
Auf einem Vereinsfest sei sie dem Komponisten Rudolf Nelson mit den Worten „dieses Fräulein dichtet auch", vorgestellt worden, berichtet Evelyn Förster weiter. Sein erster Besuch bei Eddy Beuth habe damit geendet, dass er eines ihrer Gedichte vertonte:
Reichst Dein Mäulchen mir zum Kuß,
Daß ich nicht mehr grolle,
Weißt's daß ich Dich lieben muß,
Süsse, kleine Tolle.

1902 wurden „Die Lieder einer Verlorenen“ in der Publikation „Liebeslieder Moderner Frauen. Eine Sammlung“ von Paul Grabein im Berliner Verlag von Hermann Costenoble veröffentlicht. Das Chanson begann sich gerade in Deutschland zu etablieren, als 1904 Eddy Beuths Zusammenarbeit mit den bedeutendsten Komponisten, die sich diesem Genre verschrieben hatten, begann. Dies waren, um einige zu nennen: Rudolf Nelson, Ludwig Friedmann, Martin Knopf, Siegwart Ehrlich oder Erich Ziegler. Bis heute bekannte Diseusen wie Claire Waldoff, Elly Leonard, Käthe Erlholz, Fritzi Massary und Erika (Elli) Glässner interpretierten Chansons, deren Texte von Eddy Beuth geschrieben waren (Förster 2013, S.59).
Eine intensive, über Jahre dauernde Zusammenarbeit mit Rudolf Nelson begann ebenfalls 1904. Er leitete das Cabaret „Roland von Berlin“ in der Potsdamer Straße, sie schreib Couplets für seine Bühnenshows. Ab 1907 schloss sich ihre ständige Mitarbeit im ebenso noblen wie mondänen Berliner Nachtclub „Chat Noir“ in der berühmten Passage, der Kaisergalerie, zwischen Unter den Linden und Friedrichstraße an. Dort hatte die Revue „eine besondere Note, die das Verlangen eines Großstadtdurchschnitts nach leichter, halb sentimentaler und halb frivoler Musik traf. Das Talmikavaliertum einer aufsteigenden, smarten Geschäftswelt und ihre kesse, hundeschnäuzige, doch kitschig verbrämte ‚Erotik’ fand den rechten Ausdruck“ (Max Herrmann Neiße, zitiert in Förster 2013, S. 60f.).
1907 textete Eddy Beuth auch für das in Wien gegründete Kabarett „Die Hölle“ unter anderem das Lachchanson „Nach dem Balle“. Ihre gepfefferten „erotisch-gewagten oder satirisch überdeutlichen Texte wurden gekonnt graziös, lebendig, ausdrucksvoll, mit soviel mimischen Einfällen in Szene und Musik gesetzt“, dass sie zu stürmischem Beifall führten (vgl. Förster 2013, S.60 f.).
Von 1906 bis 1931 publizierte sie in Zeitschriften wie Berliner Leben und diversen Verlagen. Zudem war Eddy Beuth ab 1918 als Drehbuchautorin tätig. Ihr Werk kann der expressionistischen Phase des Stummfilms zugeordnet werden. 1920 wurde an der Komischen Oper in Berlin die Operette „Die Frau im Dunkeln“ uraufgeführt: „Für die Musik zeichnete der Komponist Siegfried Schulze verantwortlich, die Texte verfassten Erich Urban und Eddy Beuth. In einer Rezension aus dem Jahr 1920 in dem Gesellschaftsblatt „Elegante Welt“, wurden jedoch nur die Protagonisten Erich Urban und Siegfried Schulz sowie Trude Hesterberg als Hauptdarstellerin, nicht aber Eddy Beuth erwähnt (Förster 2013, S. 62).
Im Laufe ihres Lebens verwendete bzw. trug sie verschiedene Namen und Namensvarianten wie Marie Vogel. Den Geburtsnamen ihrer Mutter hatte sie wohl durch die Adoption nach dem frühen Tode der Mutter durch ihren Onkel Josef Vogel erhalten (vgl. Eddy Beuth, Personendaten in: Lexm.uni-hamburg.de). Auch Doppelnamen während ihrer drei Ehen – wie Beuth-Sohm oder Beuth-Sack – sind in den Adressbüchern zu finden. Darüber hinaus änderten sie und ihr dritter Gatte ihren jüdisch-klingenden Namen Aronheim um in „Arnheim“. Eddy Beuth alias Marie Cohn war dreimal verheiratet und ist zweimal verwitwet. Anfang des 20. Jahrhunderts heiratete Beuth den Theater-Oberinspektor [3] Fritz Sohm. Nach dessen Tod im Jahre 1909 verband sie sich fünf Jahre später dem Verleger und Schriftsteller Hermann Karl Otto Sack (geb. 1886). Am 27. Mai 1918 wurde diese Ehe geschieden, woraufhin sie am 1. März 1919 den Bankbeamten Fritz Magnus Aronheim (1874-1928) ehelichte.
Eddy Beuth war inzwischen 56 Jahre alt, und als im Jahr 1930 der dritte Mann ihrer Schwester, der Hamburger Industrielle Siegmund Freund (ehemals Geschäftsführer der Ges. f. Eisenbahn-Draisinen) verstorben war, zog sie zu ihrer Schwester nach Hamburg, wo sie bis zu ihrem gemeinsamen Tod zusammenlebten. Das Geschwisterverhältnis muss, ähnlich dem in ihrem Roman „Sehnsucht nach Glück“ beschriebenen, sehr intensiv gewesen sein. Immer wieder kreuzten sich die Biographien (...). Es gibt ein Chanson über schwesterliche Seelenverwandtschaft; beide waren dreimal verheiratet und beide hatten keine Kinder.
Der letzte Lebensabschnitt war für die jüdischen Schwestern überschattet von den zunehmenden antisemitischen Repressalien. Die Gesetze der Nationalsozialisten führten auch für Eddy Beuth 1938 zum endgültigen Berufsverbot als Schriftstellerin. In der Pogromnacht im November 1938 fanden die Angriffe gegen Juden auch in Hamburg einen neuen Höhepunkt. Eine Synagoge wurde angezündet und der jüdische Friedhof geschändet, es wurden Scheiben eingeschlagen und Juden willkürlich verhaftet. Viele ältere Juden sahen nur noch in der Selbsttötung einen Ausweg. In einem ihrer der letzten Briefe schrieb Lisbeth Margot Freund: „Gebe Gott Dir die Stärke, die uns fehlt, um all das zu überstehen, was über uns verhängt ist“. Als sie das schrieb, hatten sich die Schwestern bereits Gift besorgt. Am 16. Dezember 1938 wurden ihre Leichen aufgefunden. Der kurze Abschiedsbrief war datiert auf den 14. Dezember: „Hiermit erklären wir, dass wir unserem Leben freiwillig ein Ende gemacht haben. Frau Lisbeth Freund. Frau Marie Aronheim.“
Der Nachlass wurde entsprechend dem Wunsch der Toten an Freunde und Verwandte verteilt, ein Rest wurde versteigert. Eine Kiste mit Manuskripten von Eddy Beuth wird nur in einem Protokoll erwähnt und taucht dann nicht mehr auf. Der Verbleib ist ungeklärt. Einige Fotos wurden vererbt, die neue Besitzerin deportierten die Nationalsozialisten 1942 nach Theresienstadt, wo sie 1943 ums Leben kam. So wie sie wurden viele Freunde und Verwandte von Eddy Beuth ermordet.
Das Grab von Marie Aronheim alias Eddy Beuth und ihrer Schwester Lisbeth Margot Freund befindet sich auf dem Jüdischen Friedhof in Hamburg" (Recherchen von Jörg Engelhardt, zitiert aus Förster 2013, S. 65 – 67).
Am 29. Oktober 2014 sind vor dem Haus in der Eppendorfer Landstraße 28, in dem die Schwestern zuletzt lebten, Stolpersteine gelegt worden (stolpersteine-hamburg.de). Die Initiative hierzu kam von der Berliner Sängerin und Schauspielerin Evelin Förster und dem Museologen Jörg Engelhardt.
Text: Cornelia Göksu
Quellen:
1 Evelin Förster: Die Frau im Dunkeln. Autorinnen und Komponistinnen des Kabaretts und der Unterhaltung von 1901 bis 1935. Eine Kulturgeschichte. Mit Textbeiträgen von Anja Köhler und Jörd Engelhardt. Berlin 2013; mit einem umfangreichen, sorgfältig recherchierten Werkverzeichnis und Abbildungen von S. a206-217 = Förster 2013
2 Mirjam Horwitz (1882-1967) leitete zusammen mit ihrem Ehemann Erich Ziegel (1876–1950) bis 1926 die Hamburger Kammerspiele am Besenbinderhof, zur damaligen Zeit eine der wichtigsten deutschsprachigen Bühnen außerhalb von Berlin.
3 Verantwortlicher Koordinator von Bühnen- und Lichttechnik sowie allen Abläufen rund um die Theatervorstellung.
 

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(Datenbank Stand: Oktober 2020) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

Hammonia

Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

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Stand Oktober 2020: 1194 Kurzprofile von Frauen und 434 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

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Januar 2020: Ursula Nölle, Christa Hoffmann-Riem, Angelika Mertens, Bertha Keyser

Februar 2020: Audrey Motaung, Semra Ertan, Beate Hasenau, Elfriede Kneiphoff, Johanna Harry, Recha Lübke, Helene Flörsheim, Catharina Goldenstede, Elsa Friede, Julie Gayen

März 2020: Theodore von Axen, Betty Francken, Elisabeth Rosenkranz, Senta Dohme, Gesa Schneider, Vilma Prochownik

April 2020: Hygieia-Brunnen, Mädchenschule der israelitischen Gemeinde, Verein Heim für junge Mädchen, Siechenhaus Salem, Wohnhaus für Frauen, Witwenkommission der Exekutive des Notstandskomitees, Mädchenherberge, Häuslicher Hilfsdienst des Bundes Hamburgischer Hausfrauen, Eva Lessing, Hild Lennartz, Dörte Helm, Gertrud Weiberlen, Paula Gans, Elisabeth Schultz, Bernhardine Romberg, Johanna Christine Henriette Müller, Hökerinnen, Hamburgische Bürgerschaft, Diakonissenheim am St. Anscharplatz, Stadttheater, Gänsemarktoper, Comödienhaus, Pranger, Fronerei

Mai 2020: Dorothea Buck, Allgemeine Armenanstalt, Fürsorge für sittlich gefährdete Frauen und Mädchen, Weibliche Kriminalpolizei, Thalia Theater, Trostbrücke, Altes Rathaus, St. Jakobi Kirche, Evakatrin Sieveking, Wöchnerinnenheim in Hamburg, Toni Engel; Marion Pein, Maria Gleiss, Elke Acimovic, Elke Thomas, Irene Knickrehm, Spinnschule, Zeichenschule für Mädchen, Mädchenfortbildungsschule, Elisabeth Meyer, Mieken Rieck, Gerhild Halfmeier, Miriam Gilles-Carlebach; Grete Albrecht; Lucille Eichengreen

Juni 2020: Grete Albrecht, Charlotte Thiede Eisler-Rodewald, Hannelore Borchers, Eleonara Witonska, Cilly Levisohn, Gerda Freise

Juli 2020: Hannelore-Maria Santl

August 2020: Elisabeth von Dücker, Astrid Kirchherr

September 2020: Hilde Marchwitza, Rena Vahlefeld

Oktober 2020: Eva Maria von Dumreicher, Nina Müller, Elisabeth Polach, Lili Wertheimer, Hella Beer, Jenny Behrens, Henny Hansen, Bertha Katzenstein, Marion Krauthamer, Edith Schloss, Anna Weinstein, Franziska Simon, Gerda Wittkowsky, Toni Neufeld

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: ca. 2544 Straßennamen sind nach Männern benannt, gegenüber 440, die nach Frauen benannt wurden. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Was erwartet Sie?

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

An dieser Datenbank wird kontinuierlich gearbeitet. Es werden laufend neue Namen und Rechercheergebnisse eingestellt.

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Die einzelnen Frauen sind in der Regel mit einer Adresse verzeichnet – für ihre Wohnung bzw. ihren Wirkungsort. Mehrere Umzüge und Ortswechsel können in der Regel nicht recherchiert werden.

Achtung: Die Namen und Verläufe von Straßen haben sich oft verändert. Wer wissen möchte, wo bestimmte Hausnummern heute zu finden sind, muss alte Stadtpläne oder u. U. Grundbucheintragungen einsehen. Es gibt beim Statistikamt Nord einen alte Kartei der so genannten "Hausnummerhistorien", in der sich alte und neue Hausnummern gegenüberstehen. Bei Umnummerierungen von Hausnummern aber auch bei Umbenennungen von Straßennamen kann hier eine raschere Auskunft möglich sein, als über den Vergleich von alten und neuen Lageplänen (freundliche Auskunft von Jörg-Olaf Thießen Staatsarchiv Hamburg). Wer dann noch nicht weiter kommt, sollte sich an das Staatsarchiv wenden. Viele Stadtpläne sind bereits online einsehbar.

Verantwortlich für die Datenbank:

Dr. Rita Bake
stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Datenbank wurde von ihr zusammengestellt und wird laufend von ihr ergänzt und erweitert.
Ein Teil der Frauenbiografien sind mit freundlicher Genehmigung von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

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