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Frauenbios

Landeszentrale für politische Bildung Hamburg Suchergebnis - Datenbank Hamburger Frauenbiografien

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  • Suchbegriff:  Tanz
  • Einträge 1-139 von 139
  • Charlotte Ackermann

    ( Marie Magdalena Charlotte Ackermann )
    (23.8.1757 Straßburg – 14.5.1775 Hamburg)
    Schwester: Dorothea Karoline Ackermann
    Schauspielerin
    Gänsemarkt 66-69, Comödienhaus
    Ackermannstraße, Hohenfelde (1899): Konrad Ernst Ackermann (1.2.1712 oder 1710 Schwerin - 13.11.1771 Hamburg), Schauspieler, und seinen Töchtern Dorothea (12.2.1752 Danzig-21.10.1821 Altona) und Charlotte (23.8.1757 Straßburg – 14.5.1275 Hamburg) Ackermann, Schauspielerinnen
  • AG Frauenarbeit in der Geschichte e.V.

    Von-Melle-Park 6 (Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Hamburg): Treffen in den ersten Jahren
  • Anni Ahlers

    (21.12.1902 in Hamburg - 14.03.1933 in London)
    Operettensängerin
    Annenstraße (Wohnadresse)
    Volksoper, Reeperbahn (Wirkungsstätte)
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Grabstein)
    Anni-Ahlers-Weg, St. Pauli seit 2021
  • Akademikerinnenbund Hamburg

    ( Akademikerinnenbund Hamburg (DABH) )
    (bis Ende der 1990er-Jahre)
    Overbeckstraße 7 (ehemals in den 1950er-Jahren)
    Ehemalige Treffen in den Clubräumen des Landesfrauenrates, vormals Clubhaus der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen Neue Rabenstraße 31 Haus Wedells (heutige Adresse: Siegfried-Wedells-Platz 2)
    Siehe auch: Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen (ahf)
    Siehe auch: Frauenbewegung an den Hamburger Hochschulen
  • Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen (ahf)

    ( Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen (ahf) - ab 1987 Landesfrauenrat Hamburg genannt )
    Esplanade 6: Begegnungsstätte „Die Brücke“, eingerichtet von der britischen Militärregierung als neutrale Begegnungsstätte. Hier trafen sich die ersten Jahre nach ihrer Gründung ab 1949 die Mitglieder der ahf zu ihren Sitzungen. Hier wurden auch "Re-Education"-Filme zur Umerziehung der Deutschen zur Demokratie gezeigt.
    Später, in den 1950er-Jahren, befand sich die Geschäftsstelle Burgstraße 37, heute unter Landesfrauenrat Hamburg: Grindelallee 43. Siehe auch unter: Clubhaus der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen.
    Siehe auch: Neue Frauenbewegung
    Siehe auch: Frauenbewegung an den Hamburger Hochschulen
    Siehe auch: Frauenbewegung in den Jahren 2000-2010
    Siehe auch: Antifaschistische Frauenausschüsse
    Siehe auch: Hamburger Frauenring
  • Mara Arndt

    ( Mara Maria Arndt )
    (15.12.1900 Pulmnicken/Samland - 02.06.1964 Hamburg)
    „Der Engel der Gefangenen“
    Pestalozzistraße 29b (Wohnadresse)
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
  • Gertrud Bäumer

    (12.9.1873 Hohenlimburg – 25.3.1954 Bethel)
    Frauenrechtlerin, Politikerin
    Scheffelstraße 30 (Wohnadresse)
    Klärchenstraße 22 (Wohnadresse)
    Oberstraße 88 (Wohnadresse)
    Namensgeberin für: Gertrud-Bäumer-Stieg in Hamburg-Bergedorf seit 1984
  • Edith Behrend

    (24.5.1880 in Hamburg - am 8.11.1941 nach Minsk deportiert)
    Lehrerin
    Schwestern: Martha Behrend und Elsa Behrend
    Abendrothsweg 19 (Wohnadresse) Stolperstein
    Schule Alsenstraße 21 (Wirkungsstätte)

  • Elsa Behrend

    (13.2.1879 in Hamburg - am 18.11.1941 nach Minsk deportiert)
    Lehrerin
    Schwestern: Martha Behrend und Edith Behrend
    Hochallee 23 (Wohnadresse) Stolperstein
    Israelitische Töchterschule Carolinenstraße 35 (Wirkungsstätte)
  • Martha Behrend

    (geb. 3.12.1881 in Hamburg, am 18.11.1941 nach Minsk deportiert)
    Lehrerin
    Schwestern: Elsa Behrend und Edith Behrend
    Hochallee 23 (Wohnadresse) Stolperstein
    Emilie-Wüstenfeld-Schule, Bundesstraße 78 (Wirkungsstätte)

  • Esther Bejarano

    (15.12.1924 Saarlouis - 10.7.2021 Hamburg)
    Verfolgte des NS-Regimes, Musikerin, engagierte Zeitzeugin Mahnerin gegen neofaschistische Umtriebe
    Hellkamp (Modeboutique in den 1970er Jahren)
    Bestattet auf dem Jüdischen Friedhof Ilandkoppel
  • Eddy Beuth

    ( Eddy Beuth, geb. Marie Cohn; verh. + verw. Sohm, gesch. Sack und verw. Ar(o)nheim )
    (7.5.1872 Breslau ehem. Schlesien; heute: Wroclaw/Polen – 16.12.1938 Hamburg)
    Textautorin, Schriftstellerin, Drehbuchautorin
    Uferstraße 12
    Eppendorfer Landstraße 28 (Stolperstein seit 29.10.2014)
    Bestattet auf dem Jüdischen Friedhof an der Ilandkoppel, Grablage: M3-162
  • Emma Biermann

    ( Emma (Emmi) Biermann, geb. Dietrich )
    (15.9.1904 Kiel - 14.10.1994 Hamburg)
    Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, Mutter der Liedermachers Wolf Biermann
    Schwabenstraße 50 (Wohnadresse mit Kind und Mann im Stadtteil Hammerbrook)
    Laukamp (Wohnadresse nach dem Krieg)
    Schlankreihe (Wohnadresse später)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756: BG 59-450
    Emmi Biermann fand ihre letzte Ruhestätte auf dem Ohlsdorfer Friedhof, auf der Grabstätte, auf der auch ihr Vater Karl Dietrich, ihre Mutter Martha Dietrich, geb. Schimpf (1884-1975) und ihr Bruder Karl Dietrich bestattet sind. In der NS-Zeit mussten Hammer und Sichel vom Grabstein entfernt werden.
  • Abelke Bleken

    (Geburtsjahr unbekannt - am 18.3.1583 auf dem Scheiterhaufen verbrannt)
    Bäuerin, als Hexe beschuldigt
    Namensgeberin für: Abelke-Bleken-Ring
  • Olga Brandt-Knack

    ( Olga Brandt-Knack, geb. Brandt )
    (29.6.1885 Hamburg - 1.8.1978 Hamburg)
    Tänzerin, Ballettmeisterin, kulturpolitische Referentin der „Genossenschaft für Bühnenangehörige", Frauenreferentin der Gewerkschaft „Kunst"
    Bürgerschaftsabgeordnete (SPD) in der ersten frei gewählten Bürgerschaft nach dem Ende des Nationalsozialismus (WP 01), von Oktober 1946 bis Oktober 1949 und und in der Wahlperiode (WP 02), von Oktober 1949 bis November 1953
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
    Dammtorstraße: Hamburgische Staatsoper (Wirkungsstätte)
    Rothenbaumchaussee: Curio Haus (Wirkungsstätte)
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Finkenau 19 (Wohnadresse)
    Olga-Brandt-Knack-Straße, 2018 benannt im Stadtteil Rothenburgsort
  • Lygia-Therese Budnik

    ( Prof. Dr rer. nat. Lygia-Therese Budnik, geb. Scibor )
    (17.11.1953 – 20.11.2020)
    Wissenschaftliche Arbeitsgruppenleiterin
    Marckmannstraße 129b, Haus 3 (Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Neuen Niendorfer Friedhof
  • Bürgermädchen im 18. Jahrhundert

    Deichstraße 37: Historisches Ensemble von Bürgerhäusern und Speichern
  • Heidi Burmeister

    (4.11.1944 Bad Doberan – 11.12.1999 Hamburg)
    Hamburger Feministin
    Geschwister-Scholl-Straße 11 (Wohnadresse von 1971 bis 1999)
  • Paula Busch

    (6.12.1886 Odense/Dänemark - 25.6.1973 Berlin)
    Pantomimenmeisterin, Zirkusdirektorin
    Zirkusweg/ Bei der Schilleroper: Zirkus Busch. Gebäude in Teilen noch vorhanden.
  • Curio-Haus

    Rothenbaumchaussee 11-17
  • Ingeborg Danielsen

    (10.7.1908 Hamburg – 15.10.1997 Hamburg)
    Malerin, Graphikerin
  • Celly de Rheidt

    ( Celly de Rheidt, geb. Funk, verh. Seweloh )
    (25.3.1889 Altona – 8.4.1969 Hamburg)
    Eine der Pionierinnen des Nackttanzes in der Neuzeit
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Grabstein)
  • Ida Dehmel

    ( Ida Dehmel, geb. Coblenz, gesch. Auerbach )
    (14.1.1870 Bingen am Rhein – 29.9.1942 Hamburg)
    Vorsitzende der GEDOK
    Dehmelstraße 1 (Wohnadresse)
    Richard-Dehmel-Straße 1 (Wohnadresse) Stolperstein
    Jungfernstieg 26–30 (Hamburger Hof) (Wirkungsstätte)
  • Sophie Dethleffs

    ( Sophie Auguste Dethleffs (Dehtlefs) )
    (10.02.1809 in Heide/Dithmarschen - 13.03.1864 in Hamburg)
    Niederdeutsche Dichterin
    Schröder Stift, Schröderstiftstraße 34 (Wohnadresse)
    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof: Althamburger Gedächtnisfriedhof: Grabplatte „Dichter und Schriftsteller“
    Namensgeberin für: Dethlefstwiete (benannt 1948)
  • Deutscher Ärztinnenbund, Regionalgruppe Hamburg

    gegr. 1924, wiedergeg. 1947
    Oberstraße 65 erste Treffen nach dem Ende des Nationalsozialismus bei der Ärztin Dr. Helene Börner
    Grindelallee 43 (heutige Treffen in den Räumen des Landesfrauenrates Hamburg)
  • Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

    ( Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) 1945 bis in die 1990er-Jahre )
    Besenbinderhof (Gewerkschaftshaus), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) vor 1933 und ab 1945 bis in die 1990-er Jahre, DAG
  • Helga Diercks-Norden

    ( Helga Diercks-Norden, geb. Kehrein; Künstlerinnenname Norden )
    (6.4.1924 Berlin - 12.7.2011 Hamburg)
    Journalistin, aktiv in Frauenverbänden, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, Vorstandsmitglied des Vereins Garten der Frauen
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Sarenweg 96 (Wohnadresse)
    Rothenbaumchaussee, Gazellenkamp (NDR) (Wirkungsstätte)
    Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Grabstätte)
  • „Du und Deine Welt“

    ( Messe „Du und Deine Welt“ )
    Messeplatz 1, Messegelände in Hamburg
    Die Messe wurde 1955 ins Leben gerufen und bestand bis 2015.
  • Elisabeth von Dücker

    ( Dr. Elisabeth von Dücker )
    (25.2.1946 – 9.7.2020)
    Museumskuratorin im Museum der Arbeit
    Wiesendamm 3 (Wirkungsstätte: Museum der Arbeit)
  • Fanny Elßler

    ( Fanny Elßler )
    (23.6.1810 Gumpendorf bei Wien – 27.11.1884 Wien)
    Österreichische Ballettänzerin, gastierte auch in Hamburg
    Dammtorstraße 28: Stadttheater (Wirkungsstätte)
    Alsterterrasse 1 (Wohnadresse)
    Namensgeberin für: Fanny-Elßler-Bogen in Bergedorf seit 1987
  • Christine Enghaus

    ( Christine Enghaus, verh. Hebbel )
    (9.2.1817 Braunschweig – 29.6.1910 Wien)
    Schauspielerin
    Dammtorstraße, Stadttheater (Wirkungsstätte)
    Kleine Theaterstraße 11 (Wohnadresse)
  • Gertrud Falke

    ( Gertrud Heilwig Falke )
    (22.07.1891 Hamburg - 4.01.1984 Hythe/Kent GB)
    Ausdruckstanz-Tänzerin, Tanztherapeutin
    Rotenbaumchaussee: Curio Haus (Wirkungsstätte)
    Falke Schule: Holzdamm 46 (Wirkungsstätte)
  • Ursula Falke

    (5.3.1896 Hamburg – 25.10.1981 Hamburg)
    Ausdruckstanz-Tänzerin
    Curio-Haus, Rothenbaumchaussee (Wirkungsstätte)
    Falke Schule: Holzdamm 46 (Wirkungsstätte)
    Hartungstraße 15 (Wohnadresse)
    Grab: Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Lage: AC 7, 109-13
  • Marie Firgau

    (29.3.1845 Hamburg – 14.12.1935 Hamburg)
    Schulleiterin
    Sierichstraße 53 (Wirkungsstätte: Schule und Wohnadresse)
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
  • Hedwig Florey

    ( Hedwig Florey, geb. Hedwig Elsner )
    (24.8.1943 Oldenbüttel/Eiderstedt - 27.8.1999 Hamburg)
    Pianistin; Professorin für Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater HfMT Hamburg, Mitglied im Ensemble Hinz & Kunst, Mitbegründerin „Hamburger Sängerhaufen“
    Tannenhof 137, Hamburg-Lehmsahl (Wohnadresse)
    Harvestehuder Weg 12, Hochschule für Musik und Theater Hamburg
    Volksdorfer Damm 261, Friedhof 22395 Hamburg Bergstedt (Grabstelle)
  • „Frauen in die Bundeswehr? Wir sagen NEIN!“

    Innocentiastraße 21, gegr. 1979 (ehemals)
    Siehe auch: Neue Frauenbewegung
    Siehe auch: Demokratische Fraueninitiative (DFI)
    Siehe auch: Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF)
    Siehe auch: Weltorganisation der Mütter aller Nationen (W.O.M.A.N.)
    Siehe auch: Demokratischer Frauenbund Deutschlands (DFD)
  • Frauenbewegung in den Jahren 2000-2010

    Grindelallee 43 (Beispieladresse: DenkTräume - Frauenbildungszentrum)
  • Frauenklub Hamburg

    Neuer Jungfernstieg 19 im Amsinck-Haus (ehemals), heute seit 1969 Sitz des Übersee-Clubs e. V.
    Siehe auch unter: Elisabeth Meyer
  • Frauenkneipe

    Stresemannstraße 60 (ehemals)
  • Maria Fris

    ( Christa Maria Fris (Fries) )
    (8.6.1932 Berlin-Charlottenburg – 27.5.1961 Hamburg)
    Balletttänzerin
    Dammtorstraße 28, Hamburgische Staatsoper (Wirkungsstätte)
    Bestattet in Berlin
  • Paula Gans

    (9.5.1863 Hronow/Prag – 7.11.1941 einen Tag vor ihrer Deportation Suizid)
    Malerin
    Eppendorfer Baum Nr. 10 (Wohnadresse) Stolperstein vor dem Wohnhaus
    Heinrich-Barth-Straße 12 (Wohnadresse)
  • Gertrud Goldschmidt

    ( Gertrud Luise Goldschmidt, auch Gertrudis – Pseudonym GEGO bzw. Gego )
    (1.8.1912 Hamburg – 1994 Caracas/Venezuela)
    Bildhauerin, Installationskünstlerin, Architektin und Zeichnerin
    Bogenstraße 23, Helene-Lange-Gymnsasium (vorm. Stadtschule)
    Rainvilleterrasse 4 (ehemalige Seefahrtsschule)
    Heilwigstraße 40 (Wohnadresse bei den Eltern)
  • Grupo Salon

    Dragonerstall 11 im Frauenhotel Hanseatin
  • Nana Gualdi

    ( Nana Gualdi, bürgerlich Adriana Menke )
    (29.4.1932 Basel - 11.7.2007 St. Ulrich am Pillersee)
    Italienisch-deutsche Sängerin und Schauspielerin
    Eppendorfer Weg 227 (Wohnadresse)
  • Irene-Charlotte Guthmann

    ( Irene-Charlotte Guthmann, geb. Galewski )
    (4.9.1905 Hamburg - 10.7.1998 in den USA)
    Sängerin, Kellnerin, Verkäuferin
    Dammtorstraße, Hamburger Stadttheater; Oberstraße, Israelitischer Tempel (Wirkungsstätte)
    Gorch-Fock-Straße 1; später Schlüterstraße 63 IV (Wohnadresse)
  • Hamburger Frauenkoalition

    Rathausmarkt: Hamburger Rathaus, Anfang März 1976 - 15. April 1976: Zusammenschluss aller weiblichen Bürgerschaftsabgeordneten, eine Aktionsgemeinschaft gegen die Benachteiligung der Frau in Familie, Politik und Gesellschaft unter dem Motto „Wir kennen keine Parteien mehr, wir kennen nur unsere Probleme“
  • Hamburger Frauenwoche

    Von-Melle-Park 9, damals: Hochschule für Wirtschaft und Politik
    Siehe auch: Neue Frauenbewegung
  • Witwe Handje

    ( Maria Elisabeth Handje, geb. Generico )
    (1764 - 2.5.1842 in Hamburg)
    Theaterprinzipalin
    „Hotel de Rom“, Valentinskamp 40-42 (Wirkungsstätte)
    Siehe auch: Thalia Theater
  • Erika Hanka

    (18.6.1905 Vinkovci – 15.5.1958 Wien)
    Ballettmeisterin und -tänzerin
    Hamburgische Staatsoper/Stadttheater Dammtorstraße 28 (Wirkungsstätte)
  • Mette Harden

    Einwohnerin aus Kirchwerder-Sande. 1612 der Zauberei angeklagt und gefoltert, beteuerte standhaft ihre Unschuld.
    als Hexe beschuldigt
    Namensgeberin für: Mette-Harden-Straße
  • Anke Hartnagel

    (22.1.1942 - 17.04.2004)
    Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft 1993 - 1998
    MdB für Hamburg-Nord von 1998 - 2004
    Kurzer Kamp (Wohnadresse)
    Alsterdorfer Straße (Wohnadresse)
    Brombeerweg (Wohnadresse)
    Salomon-Heine-Weg (Wohnadresse)
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Grab: T 14-3
  • Anna Helms-Blasche

    (23.1.1877 Hamburg Fuhlsbüttel - 24.1.1963 Hamburg)
    Bedeutende Vertreterin der Volkstanzbewegung
    Wacholderweg 26 (Wohnadresse)
  • Lotte Herrlich

    (11.12.1883 Chemnitz – 1956 Eutin)
    Fotografin, Luftbildnerin
    Adickesstraße 186 (Wohnadresse)
    Baron-Voght-Straße 125 (Wohnadresse)
    Nienstedtener Marktplatz 19 Nienstedtener Friedhof (Grabstelle)
  • Caroline Herzfeld

    ( Caroline Herzfeld (Louise Amalie Herzfeld, geb. Stegmann) )
    (geb. 1776 in Königsberg - gest. 20.09.1812 in Hamburg)
    Schauspielerin und Sängerin
    am Hamburger Stadttheater von 1792 bis 1812
    Gänsemarkt 66-69, das dortige Comödienhaus wurde 1809 in Stadttheater umbenannt, Abriss 1877
    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof Althamburgischer Gedächtnisfriedhof: Grabplatte „Stadttheater“
    Stadttheater (heute Staatsoper) Dammtorstraße (Wirkungsstätte)
  • Clara Horn

    ( Clara Maria Amalie Horn )
    (06.11.1852 in Berlin - 03.07.1884 in Hamburg)
    Schauspielerin am Thalia-Theater von 1875 bis 1884
    Thalia Theater, Alstertor (Wirkungsstätte)
    Gerhart-Hauptmann-Platz (Wohnadresse)
    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof Althamburgischer Gedächtnisfriedhof: Grabplatte „Thalia“
    Friedenstraße, Jacobipark (erster Friedhof Hamburgs, eröffnet 1848, aufgehoben 1954). Einige Grabsteine stehen dort noch, auch der von Clara Horn.
  • Dore Hoyer

    (12.12.1911 Dresden – 30.12.1967 Berlin)
    Choreographin, Ballettmeisterin und Tänzerin
    Dammtorstraße 28, Hamburgische Staatsoper (Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Frankfurter Hauptfriedhof
  • INCI

    ( INCI - Internationale Cultur und Information für Frauen und Mädchen )
    Große Brunnenstraße 19 (damals), Zeißstraße 26 (heute)
  • Fasia Jansen

    ( Fasia Augusta Jansen )
    (6.6.1929 Hamburg – 29.12.1997 Oberhausen)
    Politische Liedermacherin, Friedensaktivistin, Verfolgte des NS-Regimes
    Fasia-Jansen-Stiftung
    Billhorner Kanalstraße 34 (Wohnadresse der Mutter Elli Jansen)
    Ecke Billhorner Röhrendamm (Wohnung der Familie {{nolink: Bracklow}} mit „Fassja“)
    Frauenthal 14 (1941-1943 Ausbildung als Tanzelevin in der ehemaligen Sauer-Schule, Leitung Anneliese Sauer)
    Ausschläger Elbdeich 52 („Schwedenhaus“, Behelfsheim von Mutter Elli, Albert und Bruder Michael, wohin Fasia wiederholt reiste, zumal als sie ihre Nichte Angelika ab 1971 an Mutter statt versorgte)
  • Vera Jürs

    ( Vera Jürs, geb. Warwas )
    (9.10.1944 Gleiwitz/Oberschlesien – 16.3.2019 Hamburg)
    Politikerin, Bürgerschaftsabgeordnete (CDU)
    Niendorfer Marktplatz 8 (Wirkungsstätte)
  • Emilie Kalbitzer

    (17.2.1912 Obernkirchen – 16.12.1999)
    Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft (SPD) von 1965 bis 1970
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Börsenbrücke 4 (Wirkungsstätte/Widerstand)
    Bestattet auf dem Blankeneser Friedhof, Sülldorfer Kirchenweg 151, Grablage: K 106-107
  • Sabine Kalter

    (28.3.1889 Jaroslaw – 1.9.1957 London)
    Altistin
    Hamburgische Staatsoper/Stadttheater Dammtorstraße 28 (Wirkungsstätte)
  • Ingrid Kantorowicz

    ( Ingrid Kantorowicz, geb. Schneider )
    (27.10.1921 – 15.7.2014)
    Professorin für Modedesign; Tätigkeit an den Hochschulen für Angewandte Kunst in Leipzig, Berlin und Hamburg
    Armgartstraße 24 (Wirkungsstätte)
    Sierichstraße 148 (Privatadresse)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Grablage: H 8, 140
  • Erni Kaufmann

    ( Erni Kaufmann, geb. Handke )
    (3.6.1906 Witten a. d. Ruhr - 11.10.1957 Hamburg)
    Musikerin in Damenorchestern
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
  • Bertha Keyser

    (24.06.1868 Maroldsweisach bei Coburg - 21.12.1964 Hamburg)
    Der Engel von St. Pauli
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
    Alter Steinweg 25: Mission unter der Straßenjugend (Wirkungsstätte)
    Winkelstraße 7 (Straße gibt es nicht mehr: heute hier Emporio Hochhaus, früher Unileverhaus Valentinskamp): Frauenobdachlosenheim (Wirkungsstätte)
    Lange Reihe 93: (Wohnadresse und Obdachlosenspeisung)
    Bäckerbreitergang 7 (Wohnadresse und Odachlosenspeisung)
    Namensgeberin für: Bertha-Keyser-Weg
  • Marion Krauthamer

    (18.4.1924 Harburg – deportiert von Hamburg nach Lodz am 25.10.1941)
    Opfer des Nationalsozialismus
    Wilsdorfer Straße 51 (Wohnadresse)
    Stolperstein vor dem Wohnhaus Wilstorfer Straße 51 (Harburg, Harburg)
    Marion-Krauthamer-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Felicitas Kukuck

    ( Felicitas Kukuck, geb. Cohnheim, seit 1917 Kestner )
    (2.11.1914 Hamburg – 4.6.2001 Hamburg)
    Komponistin, Trägerin der Biermann-Ratjen-Medaille und der Johannes-Brahms-Medaille der Freien und Hansestadt Hamburg
    Lichwarkschule, Grasweg (zur Schule gegangen)
    Lola-Rogge-Schule, Elbchaussee 499 (Wirkungsstätte)
    Am Hang 9, (Wohnadresse in Hamburg Blankenese)
    Namensgeberin für Felicitas-Kukuck-Straße, benannt 2016 in Altona-Nord
    Bestattet auf dem Blankeneser Friedhof, Sülldorfer Kirchenweg 151, Grablage: A1, 718
  • Hilde von Lang

    ( Hilde von Lang, geb. Daniels )
    (12.10.1925 Hamburg - 3.4.2011 Hamburg)
    Mit-Herausgeberin und Verlegerin der Wochenzeitung DIE ZEIT, Aufsichtsrätin
    Speersort 1 Pressehaus „DIE ZEIT“ (Wirkungsstätte)
    Leinpfad 19 (Wohnadresse)
    Friedhof Reinbek: bestattet
  • Helene Lange

    (9.4.1848 Oldenburg – 13.5.1930 Berlin)
    Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft (DDP, 1919–1921)
    Scheffelstraße 80 (Wohnadresse)
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
    Bogenstraße 32: Helene-Lange-Gymnasium (Wirkungsstätte)
    Mittelweg 35a, Soziale Frauenschule/Sozialpädagogisches Institut (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Helene-Lange-Straße (seit 1950)
  • Leitstelle für die Gleichstellung der Frau

    Poststraße 11, im Gebäude der „Alten Post“, erste Adresse als Leitstelle, später andere Adressen, 1979 vom Hamburger Senat eingerichtet, 1992 zu einem Senatsamt erhoben, 2003 als Senatsamt aufgelöst, dann als Referat einer Behörde weitergeführt, ab 2009 als Arbeitsstelle Vielfalt, später als Abteilung in der Justizbehörde, ab 2015 als Stabsstelle für Gleichstellung und geschlechtliche Vielfalt in der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung geführt
    Siehe auch: Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen (ahf)
    Siehe auch: Neue Frauenbewegung
  • Ruth Liepman

    ( Dr. Ruth Liepman, geb. Lilienstein )
    (22.4.1909 Polch bei Koblenz – 29.5.2001 Zürich)
    Grand Dame unter den Literaturagentinnen/agenten
    Hallerstraße 5d (Wohnadresse)
  • Ingrid Liermann

    (18.4.1926 Hamburg - 11./12.6.2010 Hamburg)
    Unternehmerin, Gegnerin und Opfer des Nationalsozialismus
    Feuerbergstraße
    Budapester Straße 38 (Wirkungsstätte: IKA-Stuben)
    Bestattet: Öjendorfer Friedhof, Manshardtstraße 200, Grablage: 205-02-384
  • Elfriede Lohse-Wächtler

    (4.12.1899 Dresden - 31.7.1940 Pirna)
    Malerin; Opfer der Euthanasie
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
    Friedrichsberger Straße/Dehnhaide (Rosengarten)
    Namensgeberin für: Elfriede-Lohse-Wächtler-Weg
  • LuK (Lesben und Kirche)

    ( LuK (Lesben und Kirche) Nordelbien )
    Loogeplatz 14-16 Treffen im damaligen Haus der Frau/Offene Kirche, ehemaliges Frauenwerk Alt-Hamburg, heute: evangelische Familienbildung Eppendorf
  • Gisela L’Arronge

    ( Gisela L’Arronge, geb. Griffel )
    (20.5.1925 – 13.8.2009)
    Dammtorstraße 13 (alte Nummerierung) Café L’Arronge (Standort: 1932–1972) (Wirkungsstätte)
    Isekai 21 (Wohnadresse)
    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof (Grabstätte)
  • Manufakturarbeiterinnen

    Beispieladresse: Holländischer Brook (Kattundruckerei Alardus und Hartung)
    Manufakturen gab es z. B. in Hamburg: Kattundruckereien: Sievers: Holzdamm; Bostelmann und Schutz: Katharinenstraße; R. Rücken und Sohn und Jacob Rahhusen: Dammtorstraße. Strumpfmanufakturen: Meyerich: Rosenstraße 117; Ahrens Neuensteinweg 27; Tabakmanufakturen: Friedrich Gustav Carstens: Kajen 94; Christo Deuer: Auf dem Meßberg 26; Seidenmanufakturen: Albert Behrens: Venusberg; Spiegelmanufakturen: Kopperhorn: Pferdemarkt 144.
    Siehe auch unter: Arbeiterinnen im 18. Jahrhundert
  • Wilhelmine Marstrand (Antonia Josefina Wilhelmine Marstrand)

    (7.8.1843 Donaueschingen - 16.8.1903 Spiez am Thuner See)
    Pianistin und Pädagogin
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
    Mittelweg 45 (Wohnadresse)
  • Carola Marwitz-Schramm

    ( Carola Marwitz-Schramm, verh. Meyer-Marwitz, gesch. Schramm )
    (12.8.1911- nach 2006)
    Leadsängerin bei den Piccadilli-Boys, Muse, Salonnière
    Nienstedten (Wohnadresse)
    Buchenhof 15 (Wohnadresse)
  • Leonore Mau

    (1.8.1916 Leipzig – 22.9.2013 Hamburg)
    Fotografin und Dokumentaristin
    Wilmans Park 17 (Wohnadresse mit Gatten Ludwig Mau; Adressbuch von 1954)
    Dürerstraße 9 in Othmarschen (Wohnadresse, zeitweise mit Hubert Fichte)
    Bestattet auf dem Nienstedtener Friedhof, Nienstedtener Marktplatz 19a, Grablage: Abt. 21, Nr. 84a
  • Maria May

    ( Maria May, gesch. Bernatzik )
    (24.9.1900 Berlin – 28.10.1968 Berlin)
    Textildesignerin, Leiterin der Meisterschule für Mode in Hamburg
    Elbchaussee 352 (Wohnadresse)
    Meisterschule für Mode, heute: Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Fakultät Design, Medien und Information (DMI): Armgartstraße 54 (Wirkungsstätte)
  • Dagmar Bettina Meyer

    (17.8.1955 Karlsruhe – 24.3.2011 Hamburg)
    Erste Fahrradbeauftragte der Freien und Hansestadt Hamburg
    Baubehörde, Stadthausbrücke 8 (Wirkungsstätte)
    Bestattet im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
  • Lilli Meyer-Wedell

    ( Lilli Meyer-Wedell, geb. Wedell )
    (4.2.1880 Düsseldorf – 2.12.1944 London)
    Kinderärztin, prominente Vertreterin in der Jüdischen Gemeinde
    Mittelweg 157 (Praxis ab 1928)
    Rothenbaumchaussee 79 (Praxis bis 1927)
  • Erika Milee

    ( Erika Milee, eigentlich: Michelson )
    (24.12.1907 Hamburg – 30.6.1996 Hamburg)
    Tänzerin, Tanzlehrerin, Choreografin
    Rothenbaumchaussee (Tanzschule: Wirkungsstätte)
    Ilandkoppel 68, Jüdischer Friedhof (Grabstätte)
  • Brigitte Mira

    (20.4.1910 Hamburg – 8.3.2005 Berlin)
    Volksschauspielerin, Kabarettistin und Chanson-Sängerin
    Wirkungsstätten: (Bei der) Schilleroper
    Haus Vaterland, Eckgebäude Ballindamm/Bergstraße
    Hamburger Kammerspiele, Hartungstraße 9-11
  • Aracy Moebius de Carvalho

    (5.12.1908 Rio Negro - 3.3.2011 (nach einigen Quellen am 28.2.2011) Sao Paulo)
    Mitarbeiterin des brasilianischen Konsulats in Hamburg, Retterin verfolgter Jüdinnen und Juden in der NS-Zeit
    Glockengießerwall 2 (Konsulatsadresse 1937)
  • Fanny Müller

    ( Fanny Müller (eigentlich Ingeborg Glock) )
    (17.7.1941 in Helmste, Lkr. Stade/Niedersachsen – 17.5.2016 Hamburg?, vgl. Quelle 1)
    Pädagogin, Schriftstellerin und Satirikerin
    Lerchenstraße 37 (Graue Panther e.V., Wirkungsstätte)
    Altstädter Twiete 1 (Redaktion Hinz & Kunzt, Wirkungsstätte)
    Schwanenwik 38 (Literaturhaus Hamburg)
  • Nina Müller

    (23.8.1921 Prag – 17.4.1945 KZ Bergen-Belsen)
    Zwangsarbeiterin, Opfer des Nationalsozialismus
    Frauenaußenlager Neugraben am Falkenbergsweg 62 (Unterkunft)
    Stolperstein am Falkenbergsweg 62 (Harburg, Neugraben-Fischbek)
    Nina-Müller-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Neue Frauenbewegung

    ( Neue Frauenbewegung/Frauenprojektebewegung 1970er-bis 1990er-Jahre )
    Rappstraße 4: Autonomes Frauenzentrum, (1980er-Jahre) Beispieladresse für Frauenprojekte der Neuen Frauenbewegung.
  • Domenica Anita Niehoff

    (3.8.1945 Köln – 12.2.2009 Hamburg-Altona)
    Kämpferin für die Rechte der Huren, Streetworkerin, St. Paulis großes Herz
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (bestattet)
    Talstraße (Wohnadresse)
    Herbertstraße 69 (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für Domenica-Niehoff-Twiete, benannt 2016 in Altona-Nord
  • Erna Hammond-Norden

    ( Erna Hammond-Norden, geb. Michel )
    (24.5.1906 Hamburg - 5.1.1979 Hamburg)
    Kriegerwitwe, die Frau an seiner Seite
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
    Hans-Henny-Jahnn-Weg 58 (Wohnadresse)
    Nölkensweg (Wohnadresse)
  • Barbara Ossenkopp (genannt: „Chinesen Babs“)

    (1943 Lüneburg – 28.5.2021 Jakarta/Indonesien)
    Striptease-Tänzerin auf St. Pauli, Feministin, Schauspielerin, Tierschützerin
    Annenstraße 37 (Wohnadresse in einer dortigen Kommune z.B. auch mit dem Fotographen Günter Zint)
  • Sara Susanne Pander

    ( Sara Susanne Pander, geb. Goldschmidt )
    (29.10.1892 Hamburg – September 1978 Ost-Berlin)
    Lehrerin für Gymnastik und Tanz und Heilgymnastik, Tänzerin, Verfolgte des NS-Regimes
    Brahmsallee 6 (Wohnadresse)
  • Hilla Paul

    (4.12.1904 – 30.5.1992 Hamburg)
    Bewährungshelferin, ehrenamtlich tätig im Hamburger Fürsorgeverein von 1948 e. V.
    Max-Brauer-Allee 155 (Wirkungsstätte)
    Sievekingplatz (Gerichte, Wirkungsstätte)
  • Magdalene Pauli

    ( Magdalene Pauli, geb. Melchers; Pseudonym: Marga Berck )
    (4.11.1875 Bremen – 5.8.1970 Hamburg)
    Schriftstellerin
    Adolphstraße 50 (Wohnadresse)
    Agnesstraße 52 (Wohnadresse)
    Bestattet in Bremen
  • Charlotte Paulsen

    ( Charlotte Paulsen, geb. Thornton )
    (4.11.1797 in Hamburg - 15.11.1862 in Hamburg)
    Mitbegründerin der Bewahranstalt für Kinder, Mitbegründerin des Frauen-Vereins zur Unterstützung der Armenpflege
    Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756: Heckengartenmuseum
    Holländischer Brook 25 (Wirkungsstätte, Wohnadresse)
    Neumann-Reichardt-Straße 20, Charlotte-Paulsen-Gymnasium (Gedenktafel)
  • Helga Pilarczyk

    (12.3.1925 Schöningen – 15.9.2011 Hamburg
    Opernsängerin
    Hamburgische Staatsoper, Dammtorstraße (Wirkungsstätte)
    Hammerichstraße 12 (Wohnadresse in den 50er Jahren)
    Ihr Grab befindet sich im Garten der Frauen Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
  • Maria Poelchau

    ( Dr. Maria Poelchau )
    (11.4.1926 - 8.7.2016 Hamburg)
    Redakteurin, Literatur-Übersetzerin
    Beim Schlump 84 E, Schröderstift (Wohnadresse)
    Bestattet auf dem Nienstedtener Friedhof, Nienstedtener Marktplatz 19a, Grablage: Abt. C3, Nr. 100 und 104
  • Cläre Popp

    ( Emilie Clara Popp )
    (21.5.1896 Hamburg - 26.7.1978 Hamburg)
    Flugzeugmechanikerin, Puppenspielerin
    Övelgönne 56 (Wohnadresse)
    Neuer Wall 2/Ecke Jungfernstieg 12 (Wohnadresse)
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
  • pro familia

    ( pro familia, Landesverband Hamburg e.V. )
    Seewartenstraße 8 (heute Nr. 10), gegründet 1969
  • Wiltrud Rehlen

    (6. Juli 1930 in Regensburg - 8. Mai 1984 in Hamburg)
    Diplomvolkswirtin, Politikerin
    Bothmannstraße 16 (Wohnadresse)
    Großlohering 19 A (Wohnadresse)
    Neue Rabenstraße 31 (Wirkungsstätte: Haus Wedells)
    Bestattet auf dem Rahlstedter Friedhof, Am Friedhof 11. Die Grabstelle wurde bereits aufgelöst.
  • Lola Rogge

    ( Lola Rogge (verh. Meyer-Rogge) )
    (20.3.1908 Altona - 13.1.1990 Hamburg)
    Tanzpädagogin, Choreographin und Tänzerin
    Ihr Grab befindet sich im Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
    Tesdorpfstraße 13 (Wirkungsstätte und Wohnadesse)
    Schwanenwik (heute Literaturhaus): Laban Schule (Wirkungsstätte)
    Hirschpark (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Lola-Rogge-Platz in der HafenCity seit 2013
  • Rosemarie Romann-Möller

    ( Rosemarie Romann-Möller, geb. Möller )
    (3.5.1931 Eisenach/Thüringen – 12.4.2010 Frankfurt/Main)
    Kunsthandweberin (Meisterin), Bildweberin und Pädagogin
    Mittelweg 145 (Mitarbeit und Übernahme der Werkstatt der Handweb-Meisterin Marie Thierfeldt, vgl. Biographie in dieser Datenbank)
    Reye 13, Duvenstedt (Wohnadresse)
    Bahrenfelder Straße 267, Ottensen (Wohnadresse)
  • Emmy Ruben

    ( Emmy Ruben, geb. Geister )
    (7.2.1875 Hamburg - 4.6.1955 Hamburg)
    Mäzenin
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
    Sierichstraße 132 (Wohnadresse)
    Namensgeberin für Emmi-Ruben-Weg, benannt 2016 im Bezirk Harburg, im Stadtteil Hausbruch
  • Charlotte Susanne Rudolph

    (11.7.1896 Dresden – 2.9.1983 Hamburg)
    Tanzfotografin
    Sierichstraße 137 (Wohnadresse, Hamburger Telefonbuch von 1969)
  • Eleonore Rudolph

    ( Eleonore Rudolph, geb. Schröder )
    (12.12.1923 Hamburg - 14.7.2021 Hamburg)
    Abgeordnete (CDU) der Hamburgischen Bürgerschaft, Frauenpolitikerin
    Hohenzollernring 31 (Wohnadresse)
  • Caroline Rudolphi

    (1754 Magdeburg - 15.4.1811 Heidelberg)
    Erzieherin und pädagogische Schriftstellerin, Gründerin einer Erziehungsanstalt im Stadtteil Hamm
    Hammer Landstraße 75 (Wohn- und Wirkungsadresse)
    Namensgeberin für Rudolphiplatz, Barmbek-Nord, seit 1930
  • Emilie Rücker

    ( Emilie Rücker, geb. Jenisch )
    (22.12.1790 Hamburg – 15.6.1864 Hamburg)
    Stifterin, Reisetagebuchschreiberin
    Katharinenstraße 17 (Elternhaus)
    Fehlandtstraße 28 (Wohnadresse)
    Elbchaussee in Flotbek (Landwohnsitz)
  • Erica Scheel

    ( Erica Constanze von Scheel, verheiratete Hauptmann )
    (22.11.1881 Metz - 07.10.1966 Hamburg)
    Malerin, Kunstgewerblerin, Bildhauerin
    Gustav-Leo-Straße 4 (Wohnadresse)
  • Hannelore Schmidt

    ( Hannelore „Loki“ Schmidt, geb. Glaser )
    (3.3.1919 Hamburg – 21.10.2010 Hamburg)
    Pädagogin, Naturschützerin und Autorin
    Schleusenstraße 11; dann Baustraße in Mitte; Reformierte Grundschule Burgstraße,
    Gluckstraße in Barmbek-Nord (erste Wohnung mit Helmut Schmidt)
    Schwalbenplatz 16 (ab Mai 1952)
    Zickzackweg in Klein Flottbek, Neue Heimat-Siedlung (ab 1954)
    Neubergerweg 80, Langenhorn (Wohnadresse, wird jetzt von der Helmut und Loki Schmidt Stiftung verwaltet)
    Ohnhorststraße 18, (Namensgeberin) Loki-Schmidt-Garten und Loki-Schmidt-Haus; umbenannt am 23.10.2012 aus Botanischer Garten Klein Flottbek (gegr. 1821). Gehört zum Biozentrum der Universität Hamburg und den Tropengewächshäusern auf dem Gelände von Planten und Blomen.
    Loki-Schmidt-Platz, seit Mai 2017 in Winterhude
    Loki-Schmidt-Schule, seit dem 1.8.2012 heißt die Offene Ganztagsschule am Othmarscher Kirchenweg 145 „Loki-Schmidt-Schule“.
  • Ruth Schüler

    ( Ruth Berta Schüler, geb. Schwartau )
    (4.2.1917 Hamburg - 12.9.2006 Hamburg)
    Kurt-Schumacher-Allee 10 (Wirkungsstätte: SPD Landdesverband)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756: Anonnyme Grabstelle
  • Hanna Schüßler

    (23.5.1909 Rüstern/Liegnitz - 26.6.1985 Hamburg)
    Leiterin des Evangelischen Frauenwerkes Hamburg, Gründerin der ersten Mütterschule in Hamburg; Begründerin der Familienbildungsstättenarbeit in Hamburg
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
    Haus der Frau, Loogeplatz 14/16
    Isestraße 30 (Wohnung)
    Hirschgraben 25 (Mädchenwohnheim)
  • Lavinia Schulz

    (23.6.1896 Lübben/Lausitz – 19.6.1924 Hamburg)
    Maskentänzerin, Mode- und Kostümbildnerin, Entwicklung von eigenen Bühnentänzen (1920-1924), selbst entworfene Ganzkörpermasken
    Besenbinderhof 5 (Wohnadresse) Der Verein Garten der Frauen und die Geschichtswerkstatt St. Georg haben am Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof beim Durchgang in den hinteren Teil eine Erinnerungstafel für Lavinia Schulz angebracht.
    Museum für Kunst und Gewerbe, Steintorplatz 1 (künstlerischer Nachlass) In der Dauerausstellung des Museums für Kunst und Gewerbe sind die Masken ausgestellt.
    Erinnerungsstein im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
  • Karoline Schulze-Kummerfeld

    ( Karoline Schulze-Kummerfeld, geb. Schulze )
    (30.9.1745 Wien – 24.4.1814 Weimar)
    Schauspielerin
    Gänsemarkt 66-69, Comödienhaus
  • Elly See

    ( Elly See, geb. Kleinworth )
    (1930 Lurup – 2013 Hamburg)
    Ehrenvorsitzende des SV Lurup-Hamburg von 1923 e. V., Mitbegründerin der Interessen-Gemeinschaft der Altonaer Sportvereine
    Namensgeberin für Elly-See-Straße, benannt 2016 im Bezirk Hamburg Altona, Stadtteil Lurup
  • Uta Segler

    (10.06.1937 Hamburg - 24.07.2016 Hamburg)
    Aktivistin der antifaschistischen Szene und der Friedens- und Frauenbewegung
    Holstenstraße 62 (Wohnort)
    Bestattet auf dem Öjendorfer Friedhof, Manshardtstraße 200, Grablage: 301-04-25
  • Christa Siems-Raider

    ( Christa Siems-Raider, gesch. Hynitzsch, verh. Raider )
    (28.06.1916 in Hamburg - 27.05.1990 in Hamburg)
    Schauspielerin am St. Pauli-Theater ab 1946
    Hallerstraße 5a (Wohnadresse)
    St. Pauli Theater, Spielbudenplatz (Wirkungsstätte)
    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof, Grab Nr. O 21, 213
    Christa-Siems-Park, benannt 2018 im Stadtteil Harvestehude
  • Spinnhaus

    Gefängnis
    Ferdinandstraße/Ecke Alstertor (ehemals)
    Siehe auch unter: {{Bio: Prostitution im Mittelalter:3890}}
    Siehe auch unter: Roggenkiste
  • St. Katharinen Kirche

    Katharinenkirchhof 1
    Siehe zum dortigen Tafelgemälde „Salbung des toten Christus“ unter: Anna Büring
    Siehe zum dortigen Gemälde „Kreuzigung Christi“ unter: Tibbecke Nigel
  • Erna Stahl

    (15.2.1900 Hamburg - 13.6.1980 Hamburg)
    Reformpädagogin und Gründerin der Albert-Schweitzer-Schule
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
    Riststraße 3 (Wohnadresse)
    Grasweg 72-76, Lichtwark-Schule (Heute Heinrich-Hertz-Schule) (Wirkungsstätte)
    Erdkampsweg 89, Gymnasium Alstertal (Wirkungsstätte)
    Struckholt 27, Albert-Schweitzer-Gymnasium (Wirkungsstätte)
    Schluchtweg 1, Albert-Schweitzer-Schule (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Erna-Stahl-Ring
  • Traute Stawitzki

    (16.7.1926 - 28.6.2015)
    Sozialpädagogin/Fachlehrerin, 88 Jahre
    Eichredder 23, Oststeinbek (Wohnadresse)
    bestattet im Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
  • Lola Stein

    ( Lola Stein (Pseudonym für Lola Stern oder Viola Mené; Familiennname: Rosenbaum) )
    (13.3.1885 Hamburg – 4.3.1959 London)
    (Unterhaltungs-)Schriftstellerin; Trivialromane
    Wohn- und Wirkungsstätte nicht zu ermitteln
    Hamburg-Wandsbek (Sitz des Verlages, der zwischen 1950 und 1960 ihre Romane herausbrachte)
  • Liselotte Strelow

    (11.9.1908 Redel, ehem. Hinterpommern/heute Redlo, Woiwodschaft Westpommern, Polen – 30.9.1981 Hamburg)
    Fotografin, Schwerpunkt Porträts und Theater
    Hansastraße 20 (letzte Wohnadresse)
    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof (Anonyme Bestattung auf eigenen Wunsch) (1)
  • Elisabeth Sülau

    (28.7.1903 Kiel –1979)
    Sozialpädagogin, Fürsorgerin
    Große Bleichen 12/14 (Wohnadresse)
  • Helga Swedlund

    (1.3.1899 München – 28.8.1999)
    Choreographin, Ballettmeisterin und Tänzerin
    Hamburgische Staatsoper/Stadttheater Dammtorstraße 28 (Wirkungsstätte)
  • Otti Tenzel-Koniarsky

    ( Prof. Otti Tenzel-Koniarsky geb. Perl )
    (13.6.1923 - 18.8.2015 Hamburg)
    Tänzerin und Dozentin
    Dammtorstraße/Große Theaterstraße, Hamburgische Staatsoper (Wirkungsstätte)
    Harvestehuder Weg 12, Hochschule für Musik und Theater (Wirkungsstätte)
    Uhlenhorster Weg 31 a (Wohnadresse unter Koniarsky, Helmut in: Amtl. Fernsprechbuch 2, 1968/69, S.996)
    Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Grab: Q 29, 74
  • terre des femmes

    Dragonerstall 11 (Treffen in den ersten Jahren im dortigen Café endlich), gegr. bundesweit 1981, Städtegruppe Hamburg gegr. 2000
  • Ingeborg Tönnesen

    ( Ingeborg Tönnesen, verh. Laubach, seit 1968 Kraus )
    (8.12.1912 Hamburg – 19.3.2009 Fellbach bei Stuttgart)
    Gewerkschaftsfunktionärin, Krankenschwester, Widerstand gegen das NS-Regime
    Oberschlesische Straße 59 (Wohnadesse)
    {{Bio: Deutscher Gewerkschaftsbund:4580}} Besenbinderhof (Wirkungsstätte)
  • Lola Toepke

    ( Leonore (Lola) Toepke, geb. Simon )
    (4.7.1891 Leopoldshall - 1941 Deportation ins Ghetto Riga, 1944 Deportation ins KZ Stutthof, gest. 3.1.1945 Stutthof)
    Bildhauerin, Opfer des Nationalsozialismus
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
    Breite Straße 14 (Wirkungsstätte)
    Lübecker Straße 78a (Wohnadresse)
  • Gertrud Trede

    ( Gertrud Trede, geb. Daus )
    (19.8.1901 Hamburg – 14.10.1996 Heidelberg)
    Pädagogin (Flöte, Geige, Klavier, Akkordeon, Kammermusik), Flötistin, Geigerin, Bratscherin, Pianistin, Organistin
    Mühlenberg 69 (Wohnadresse)
  • Verein Frauenwohl

    Paulstraße 25 (heute hier: Europapassage)
  • Anne Volk

    ( Anne Volk, verh. Hecht )
    (8.2.1944 Königsberg/ehem. Ostpreußen, heute Kaliningrad/Russ. Föderation – 6.1.2017 Hamburg)
    Chefredakteurin und Herausgeberin
    Straßenbahnring 45 (Wohnadresse)
    Poßmoorweg 2, Jahreszeiten Verlag (Wirkungsstätte)
    Burchardstraße 11 (heute Hauptsitz Heinrich-Bauer-Verlag;)
    Am Baumwall 11, Gruner & Jahr Verlag (Wirkungsstätte)
  • Gertrud Weiberlen

    (23.4.1891 Hamburg - 1.3.1985 Hamburg)
    Malerin, Bildhauerin
    Zickzackweg 28 (Wohnadresse)
    Borgweg 17a: Blindenschule. Skulptur von Gertrud Weiberlen „Tanzendes Mädchen“, Stein 1965.
    Unter der U-Bahnstation Mundsburg: Atelier
    Bestattet auf Hallig Langeneß
  • Bertha Wendt

    ( Bertha Wendt, geb. Bahnson )
    (6.10.1859 Hamburg - 11.3.1937 in Hamburg)
    Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft (DDP), organisiert in der bürgerlichen Frauenbewegung
    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof: Grab.-Nr.: W 8, 184-191, ab Herbst 2020 Grabstein im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof
    Oderfelder Straße 11 (Wohnadresse)
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
  • Eliza Wille

    ( Gundaline Elisabeth, genannt „Eliza“ Wille, geb. Sloman )
    (9. 3 1809 Itzehoe/Schleswig Holstein – 23.12.1893 Familienanwesen Mariafeld/ in Meilen/Kanton Zürich/Schweiz)
    Dichterin, Romanschriftstellerin
    General-Wille-Straße 165 (in der Schweiz)
    Slomanstieg und Slomanstraße, Hamburg-Veddel (2 + 5)
  • Agneta Willeken

    ( Agneta Willeken, geb. Radkens )
    (geb. vor 1500 - gest. vor 1562)
    Eine Frau verklagt den Senat
    Trostbrücke
  • Hildegard Wohlgemuth

    (24.2.1933 Pillkallen/ehem. Gebiet Königsberg/Ostpreußen; seit 1946 Mosenskoje/Kaliningrad, seit 1992 Exklave Russ. Föderation – 11.11.2003 Hamburg)
    Malerin
    Langenhorner Chaussee 560, Klinik Ochsenzoll (Wohnadresse)
    Randowstraße 23 (Wohnadresse)
    Am Isfeld 19, Seniorenheim Tabea, (letzte Wohnadresse von Fr. Dr. Heuer, die als Medizinerin Hildegard Wohlgemuth die erste private Unterkunft für sich und ihre Tochter gewährte (1))
    Stadionstraße, Hauptfriedhof Altona Volkspark (Grabstätte 44.I.04.38, Laufzeit bis 2028 (2))
  • Elsa Wolff-Essberger

    ( Elsa Wolff-Essberger, verw. Wolff, geb Schirmer )
    (17.8.1898 – 29.3.1977)
    Kunstsammlerin und Mäzenin
    Gärtnerstraße 84 (Wohnort in der Kindheit)
    Bismarckstraße 137 (Wohnort während der Jugendzeit)
    Badestraße 28 (Wohnadresse mit Jacob Wolff)
    Elbchaussee 547 (Wohnadresse mit J. T. Essberger in Blankenese im „Weißen Haus“)
    Bestattet auf dem Nienstedtener Friedhof, Nienstedtener Marktplatz 19a, Grablage: Abt. 16D, Nr. 81a-d
  • Emilie Wüstenfeld

    ( Emilie Wüstenfeld, geb. Capelle )
    (17.8.1817 in Hannover - 2.10.1874 in Hamm)
    Gründerin des Paulsenstiftes (siehe Paulsenstiftschule), der ersten Gewerbeschule für Mädchen und Frauen und des Vereins zur Förderung weiblicher Erwerbstätigkeit, Mitbegründerin des {{Bio: Frauen-Vereins zur Unterstützung der Armenpflege,:3761}} Mitbegründerin des {{Bio: Frauenvereins zur Unterstützung der deutsch-katholischen Gemeinde,:4441}} Mitbegründerin des Sozialen Vereins zur Ausgleichung konfessioneller Unterschiede

    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof: Althamburgischer Gedächtnisfriedhof: Grabplatte "Herausragende Frauen"
    Holländischer Brook 15 (Wohnadresse)
    Alsterarkaden 13 (Wohnadresse)
    Holländischer Brook 25; Hochschule für das weibliche Geschlecht (Wirkungsstätte)
    Großer Burstah 16: erste deutsche Gewerbeschule für Mädchen (Wirkungsstätte)
    Siehe auch: Mädchenfortbildungsschule, Alsterdamm 9: heute Ballindamm
    Emilie Wüstenfeld Gymnasium, Bundesstraße 78
  • Hiltgunt Zassenhaus

    (10.7.1916 Hamburg - 20.11.2004 Baltimore)
    Dolmetscherin für skandinavische Sprachen, Ärztin, Gegnerin des Nationalsozialimus
    Zuchthaus Hamburg Fuhlsbüttel, Suhrenkamp/Am Hasenberge. Heute hier Gedenkstätte KZ Fuhlsbüttel (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Zassenhausweg (seit 2007)
 

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Datenbank Hamburger Frauenbiografien

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Frauen, die in Hamburg Spuren hinterlassen haben
(Datenbank Stand: August 2021) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

Hammonia

Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

Erklärung zur Datenbank

Stand August 2021: 1257 Kurzprofile von Frauen und 434 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

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Ihre Mitarbeit ist gern gesehen

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen?
Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gerne Kontakt auf:
Dr. Rita Bake,
Rita.Bake@hamburg.de

Zuletzt eingetragene Namen

Januar 2021: Katherina Hanen, Ingeborg Hecht

Februar 2021: Anita Horz

März 2021: Gertrud Bing, Ilse Hirschbiegel, Hilde David, Aenne Bohne-Lucko, Hildegard Stromberger, Angela Bernhardt, Emilie Rücker, Adele Will, Dora und Claudine Staack, Andrea Karsten,
wesentlich aktualisiert: Zwangsarbeiterinnen für Valvo Radioröhrenfabrik und der Hamburger Batterie-Fabrik Otto Gross, Käthe Strutz

April 2021: Adeline Gräfin von Schimmelmann
wesentliche aktualisiert: Anna Andersch-Marcus; Tatiana Ahlers-Hestermann; Marie Anne Lippert; Marienkrankenhaus; Annemarie Marks-Rocke; Katharina Mayberg; Erna Mayer; Ottilie Metzger-Lattermann; Else Mögelin; Molckenbuhr'sche Stiftung für alte weibliche Dienstboten; Erna Mros; Nanny-Jonas Stift; Martha Naujoks; Anna Maria Pyrker; Charlotte Ida Popert; Adele Reiche; Minna Rist; Martha Rauert; Vierländerin Brunnen; Rosemarie Sacke; Sophie Albrecht, Ida Eberhardt

Mai 2021: Rosa Zinner

Juni 2021: Barbara Ossenkopp, Helga Schulz, Antonie Brandeis, Helga Mauersberger, Clara Stern

Juli 2021: Hildegard Cohen, Ingeborg Babatz, Ingeborg Danielsen, Inge Wulff, Eleonore Rudolph, Marianne Tidick

August 2021: Esther Bejarano, Gerda Zorn, Sara Susanne Pander, Christa Mulack, Jutta Rall-Niu, Antonia Hilke

Was erwartet Sie in der Frauenbiografie-Datenbank?

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: 2695 Verkehrsflächen sind nach Männern und Jungen (8) benannt (darin enthalten: Roman-, Märchen- und Sagengestalten (72), frei gewählte männliche Vornamen (12) sowie nach Familien benannte Straßen (176). Letztere wurden zu den Männerstraßennamen zugezählt, weil hier in erster Linie die männlichen Familienangehörigen gemeint sind, die in vielen Fällen mit Namen genannt werden bzw. ihre Berufe aufgezählt werden).
Nur 446 Straßen sind nach Frauen und Mädchen (8) benannt (darin enthalten: Roman,- Märchen- und Sagengestalten (36), frei gewählte weibliche Vornamen (18) sowie nach Frauen und Männern benannte Straßen (46). Bei Letzteren handelt es sich in erster Linie um nachträglich nach Frauen mitbenannte Straßen, die ehemals nur nach den Nachnamen von bedeutenden männlichen Familienangehörigen benannt worden waren) (Stand: August 2021).

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

An dieser Datenbank wird kontinuierlich gearbeitet. Es werden laufend neue Namen und Rechercheergebnisse eingestellt.

Wie nutzen Sie die Datenbank?

  • Sie kennen den Namen einer Frau – und möchten mehr wissen?
    Dann geben Sie den Namen ein. Sie finden: Wohn- bzw. Wirkungsstätte und mehr oder weniger ausführlich biografische Daten, ggf. mit Hinweisen auf weitere Veröffentlichungen, Webseiten.
  • Sie möchten wissen, wer in einer bestimmten Straße oder einem bestimmten Stadtteil/Bezirk gewohnt hat? Dann geben Sie den Straßennamen ein oder wählen einen Stadtteil oder Bezirk aus.
  • Sie interessieren sich für bestimmte Themen, Berufsgruppen, Orte/Gebäude, Vereine oder Institutionen, die im Zusammenhang mit Frauen eine Rolle spielen? Dann nutzen Sie das Schlagwortregister, die freie Suche oder das Namens-/Sachregister.

Die einzelnen Frauen sind in der Regel mit einer Adresse verzeichnet – für ihre Wohnung bzw. ihren Wirkungsort. Mehrere Umzüge und Ortswechsel können in der Regel nicht recherchiert werden.

Achtung: Die Namen und Verläufe von Straßen haben sich oft verändert. Wer wissen möchte, wo bestimmte Hausnummern heute zu finden sind, muss alte Stadtpläne oder u. U. Grundbucheintragungen einsehen. Es gibt beim Statistikamt Nord einen alte Kartei der so genannten "Hausnummerhistorien", in der sich alte und neue Hausnummern gegenüberstehen. Bei Umnummerierungen von Hausnummern aber auch bei Umbenennungen von Straßennamen kann hier eine raschere Auskunft möglich sein, als über den Vergleich von alten und neuen Lageplänen (freundliche Auskunft von Jörg-Olaf Thießen Staatsarchiv Hamburg). Wer dann noch nicht weiter kommt, sollte sich an das Staatsarchiv wenden. Viele Stadtpläne sind bereits online einsehbar.

Verantwortlich für die Datenbank:

Dr. Rita Bake
stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Datenbank wurde von ihr zusammengestellt und wird laufend von ihr ergänzt und erweitert.
Diverse Frauenbiografien sind von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

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Dr. Rita Bake
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