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Frauenbios

Liselotte Schlachcis

(geb. 23.3.1910, 1940–1942 Haft in Kopenhagen, Hamburg, Lübeck und Neumünster, von dort am 17.12.1942 deportiert nach Auschwitz)
Widerstand gegen das NS-Regime
Steilshooper Straße 177 (Wohnadresse)
Wandsbeker Marktplatz 79/81 (Wohnadresse) Stolperstein
Liselotte Schlachcis war nach Dänemark emigriert, befand sich dort jedoch keineswegs in Sicherheit. Als die dänischen Juden im Oktober 1943 nach Schweden gebracht wurden, war sie vermutlich schon tot. Warum konnte sie nicht auch gerettet werden?
Liselotte (Ruth) Schlachcis, auch Lotte genannt, wurde am 23. März 1910 in Pinne im preußischen Posen geboren als Tochter von Eduard Schlachcis und dessen Ehefrau Martha, geb. Levinsohn (Jg. 1886). Vermutlich gehörte die Familie zu jenen Deutschen, die wegen der Gebietsveränderungen infolge des Ersten Weltkrieges nicht unter nunmehr polnischer Regentschaft leben wollten, und die es nach Wandsbek verschlagen hatte. Die Familie war seit Ende 1922 dort wohnhaft, anfangs in der Hamburgerstraße 29, vermutlich bei Kohn. Unter derselben Adresse betrieb Martha Schlachcis einen Schuhwarenhandel. Lotte Schlachcis war 1926 in Segeberg gemeldet und kehrte im März 1928 – wie es hieß – „von Reisen“ in die Wohnung ihrer Mutter nach Wandsbek zurück. Ab 30. April 1930 wohnten beide in der Lübeckerstraße 13 bei dem Kaufmann Karl Florstedt zur Untermiete. Inzwischen war Martha Schlachcis verwitwet und hatte den Schuhwarenhandel aufgegeben, der nun von G. Kohn jun. betrieben wurde.
Am 29. März 1931 meldete sich Liselotte Schlachcis nach Hamm, (vermutlich) Wichernweg 28 ab. Ihre Mutter zog ein Jahr später in die Steilshooperstraße 177 in Barmbek.
Wann Lotte Schlachcis’ politische Arbeit für die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) begann, ist nicht genau zu datieren. Sie schloss sich einer Gruppe in Wandsbek an, die nach der NS-Machtübernahme illegal weiterarbeitete. Das führte zu konspirativem Verhalten und vielerlei Vorsichtsmaßnahmen; Flugblätter konnten nur noch unter großer Geheimhaltung, z. B. in einem der hinteren Räume des Gemüsegeschäftes Lammers in der Langenreihe hergestellt werden. Der Sohn des Inhabers, Kurt Lammers, wurde 1935 verhaftet, sein Kontakt zu Lotte Schlachcis riss ab. Er schilderte sie später als klein, vollschlank, dunkelhaarig und gebildet, Sekretärin von Beruf. Eine Verbindung zwischen ihr und dem Hamburger Jungkommunisten Rudolf Lindau, mit dem sie verlobt war, erwähnte er nicht. Lindau wurde 1934 hingerichtet.
Die Arbeit im Widerstand erwies sich mit zunehmender Etablierung des NS-Regimes als immer schwieriger, weshalb sich zahlreiche Kommunisten, unter ihnen auch Lotte Schlachcis, Mitte der 1930er Jahre nach Kopenhagen absetzten, wo sie weiterhin politisch arbeiteten. Ob Lotte Schlachcis dort als anerkannte Emigrantin oder als Illegale lebte, ist nicht bekannt.
Nach der Besetzung Dänemarks im April 1940 durch die Wehrmacht verschlechterte sich die Situation der legalisierten wie der illegal im Land lebenden Widerständler. Liselotte Schlachcis hatte mittlerweile einen neuen Lebensgefährten gefunden, den Kommunisten Willi Adam, zeitweilig Führungskader der Abschnittsleitung Nord der illegalen KPD in Kopenhagen. Das Paar wohnte von 1937 bis zum Spätherbst 1938 in einer Wohngemeinschaft zusammen mit den Parteigenossen Kurt und Marie Richter.
Im August 1939 hatten das Deutsche Reich und die Sowjetunion den Hitler-Stalin-Pakt geschlossen, d. h. die Sowjetunion betrachtete Deutschland nicht mehr als Feind und forderte die emigrierten Kommunisten nun auf zurückzukehren. Der Historiker Thomas Pusch zeigt in seiner Arbeit über die politischen Emigranten auf, dass die KPD-Führung nach der Besetzung Dänemarks die, bezogen auf jüdische Partei-Mitglieder „perfide“, Strategie verfolgte, ihre Kader nach Deutschland zurückzubringen, auch wenn sie dort höchst gefährdet waren. Willi Adam unterstützte die Parteilinie, ganz entgegen der Auffassung vieler Gesinnungsgenossen vor Ort, die verhindern wollten, in ihren Funktionen enttarnt und bei einer Rückführung nach Deutschland mit diesen Informationen belastet zu werden. Sie wussten nicht, dass Adam ein Doppelspiel betrieb: Er wurde später (nach 1940) als V-Mann der Gestapo identifiziert. Mit hoher Wahrscheinlichkeit verriet er auch seine Lebensgefährtin. Thomas Pusch dazu: „Liselotte Schlachcis wurde nach meiner Beurteilung durch ihren Lebensgefährten W. Adam im Auftrag der illegalen Leitung der Kopenhagener KPD an die Gestapo verraten. Sie hatte es – nach menschlichem Ermessen – zuvor abgelehnt, sich freiwillig der Gestapo zu stellen (dies war ja die offizielle Linie der Partei). Ihr Lebensgefährte war – höchst wahrscheinlich mit Billigung der Partei! – V-Mann der Gestapo mit dem Ziel, die sich in der Illegalität verborgenen Genossen nach Deutschland zur Auslieferung zu bringen.“
Das führte dazu, dass Lotte Schlachcis im Dezember 1940 oder Anfang 1941 als Mitarbeiterin der KPD Abschnittsleitung Nord in Kopenhagen verhaftet wurde. Schon bald kam sie als Zwangs-Remigrantin in Hamburg in Haft, wo sie ein Jahr und sieben Monate in Fuhlsbüttel einsaß, anfangs in Gestapo-Haft und ab 5. August 1941 als Untersuchungsgefangene. Auf der Gefangenenkarteikarte ist unter Beruf Kontoristin eingetragen. Ein Stempelaufdruck besagt: „Streng trennen von allen politischen Gefangenen!“ Liselotte Schlachcis wurde neben Jensen und anderen Genossen am 26. Juni 1942 vom Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg zu sechs Jahren Zuchthaus wegen fortgesetzter Vorbereitung zum Hochverrat verurteilt. Ihre Haftentlassung war auf den 25. November 1946 festgesetzt.
Am 9. Juli 1942 wurde sie aus Fuhlsbüttel ins Frauenzuchthaus Lübeck-Lauerhof überstellt, wo sie am 19. Juli registriert wurde. Diese Gefangenenanstalt hatte in den 1930er Jahren zum Kooperationsverband Norddeutscher Haftanstalten gehört und wurde nun genutzt, um die überfüllten Hamburger Strafanstalten zu entlasten. Doch bei Lübeck-Lauerhof sollte es nicht bleiben. Am 14. November 1942 folgte noch eine weitere Verlegung in die Frauenabteilung des Straf- und Jugendgefängnisses Neumünster. Die Anordnung, alle jüdischen Häftlinge in deutschen Gefängnissen, Zuchthäusern oder Konzentrationslagern in das Vernichtungslager Auschwitz zu überführen, traf auch Lotte Schlachcis. Am 17. Dezember 1942 um 9.45 Uhr verließ sie die Strafanstalt Neumünster und wurde nach Auschwitz überführt. Wie lange die 32-Jährige dort überleben konnte, ist unbekannt.
Liselotte Schlachcis’ Mutter lebte ebenfalls in Kopenhagen, sie hatte wieder geheiratet und bei Kriegsende auf die Rückkehr ihrer Tochter gehofft, jedoch vergeblich. Nun wollte sie wenigstens das Urteil wegen Hochverrats aufgehoben wissen und schaltete 1955 einen Hamburger Anwalt ein. Noch im selben Jahr wurde das Urteil gegen Liselotte Schlachcis aufgehoben.
Wie viele Hinterbliebene von Deportierten litt Martha Schlachcis, verheiratete Bukrinsky, weiter unter der Tatsache, dass der Tod ihrer Tochter immer noch nicht beurkundet war. Auch Bemühungen des Generalsekretärs der Häftlingsorganisation Amicale Internationale de Neuengamme, Hans Schwarz, konnten keinen Aufschluss geben: Die Gefangenenunterlagen aus der Justizvollzugsanstalt Neumünster aus der Zeit bis 1945 waren inzwischen verloren gegangen, die Akten der Hamburger Staatsanwaltschaft bereits 1955 vernichtet. Liselotte Schlachcis wurde rückwirkend auf den 9. Mai 1945 für tot erklärt.
Die Ausgangsfrage, warum sie nicht wie die meisten dänischen und nach Dänemark geflüchteten Juden nach Schweden gebracht wurde, verweist auf die Verantwortung der KPD-Führung. Liselotte Schlachcis hätte in Dänemark gerettet werden können. Zwar waren Anfang 1941 die Deportationen aus Deutschland noch nicht angelaufen und jüdische Strafgefangene wurden noch nicht nach Auschwitz überstellt, doch der Parteiführung war das scharfe Sonderrecht, unter dem die Juden in Deutschland lebten und deren bedrängte Lage bekannt. Dennoch stellte sie Parteiinteressen nicht zurück, sondern lieferte die Juden in ihren Reihen an die Gestapo in Deutschland aus, anstatt sie ins sicherere Ausland zu bringen oder nach Dänemark zurückzuschleusen – wie z. B. Willi Adam 1941.
Text: Astrid Louven, aus: www.stolpersteine-hamburg.de
Quellen:
8; StaHH 213-9 Staatsanwaltschaft Oberlandesgericht-Strafsachen Abl. 2003/1 O Js 93/41; StaHH Meldewesen K 4540; Landesarchiv Schleswig-Holstein Justizvollzugsanstalt Lübeck Abt. 357.3 Nr. 11422; ebd. Auskunft von Robert Knull vom 24.6.2004; Auskunft von Kurt Lammers 1988; Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung, Auskunft von Frau Wolckenhauer vom 17.10.2007; AB 1924 VI, AB 1931 VI, AB 1932 VI; Auskunft von Thomas Pusch, E-Mail vom 13.2.2005; Ursel Hochmuth/ Gertrud Meyer, Streiflichter, S. 86; Astrid Louven, Juden, S. 219; Gertrud Meyer, Nacht, S. 224, 233, 236; Thomas Pusch, Exil, S. 147f, 205, 227, 412, 415; Christiane Rothmaler, Volksschädlinge, in: Elke Imberger (Hrsg.), Frauenleben, S. 143–185.
Zur Nummerierung häufig genutzter Quellen siehe Recherche und Quellen unter www.stolpersteine-hamburg.de.
 

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Frauen, die in Hamburg Spuren hinterlassen haben
(Datenbank Stand: Mai 2021) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

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Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

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Stand Mai 2021: 1240 Kurzprofile von Frauen und 434 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

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Februar 2021: Anita Horz

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wesentlich aktualisiert: Zwangsarbeiterinnen für Valvo Radioröhrenfabrik und der Hamburger Batterie-Fabrik Otto Gross, Käthe Strutz

April 2021: Adeline Gräfin von Schimmelmann
wesentliche aktualisiert: Anna Andersch-Marcus; Tatiana Ahlers-Hestermann; Marie Anne Lippert; Marienkrankenhaus; Annemarie Marks-Rocke; Katharina Mayberg; Erna Mayer; Ottilie Metzger-Lattermann; Else Mögelin; Molckenbuhr'sche Stiftung für alte weibliche Dienstboten; Erna Mros; Nanny-Jonas Stift; Martha Naujoks; Anna Maria Pyrker; Charlotte Ida Popert; Adele Reiche; Minna Rist; Martha Rauert; Vierländerin Brunnen; Rosemarie Sacke; Sophie Albrecht, Ida Eberhardt

Mai 2021: Rosa Zinner

Was erwartet Sie in der Frauenbiografie-Datenbank?

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: 2676 Verkehrsflächen sind nach Männern und Jungen (8) benannt (darin enthalten: Roman-, Märchen- und Sagengestalten (72), frei gewählte männliche Vornamen (11) sowie nach Familien benannte Straßen (173). Letztere wurden zu den Männerstraßennamen zugezählt, weil hier in erster Linie die männlichen Familienangehörigen gemeint sind, die in vielen Fällen mit Namen genannt werden bzw. ihre Berufe aufgezählt werden).
Nur 442 Straßen sind nach Frauen und Mädchen (8) benannt (darin enthalten: Roman,- Märchen- und Sagengestalten (36), frei gewählte weibliche Vornamen (18) sowie nach Frauen und Männern benannte Srraßen (46). Bei Letzteren handelt es sich in erster Linie um nachträglich nach Frauen mitbenannte Straßen, die ehemals nur nach den Nachnamen von bedeutenden männlichen Familienangehörigen benannt worden waren) (Stand: Mai 2021).

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

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