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Audrey Motaung

(21.5.1952 bei Pietersburg/Südafrika – 4.11.2019 Hamburg)
Sängerin, engagierte sich für Frauenrechte und gegen Rassismus
Audrey Motaung wurde am 21.05.1952 nahe Pietersburg in Südafrika geboren, sang schon als Kind im Kirchenchor und widmete sich der traditionellen südafrikanischen Musik. [1] Sie zog Anfang der 1970er-Jahre wegen der besseren Möglichkeiten im Musik-Business nach Johannesburg. Sie wurde Backgroundsängerin und Percussionistin einer der damals bekanntesten südafrikanischen Rockbands namens „Hawk“. Gleichzeitig engagierte sie sich im vom Apartheid-Regime verbotenen African National Congress (ANC). Sie und ihre Familie waren politischen Repressionen ausgesetzt und das Leben in Südafrika bot ihr keine Zukunft. Deshalb emigrierte Audrey Motaung im Jahr 1976 zunächst nach London in Großbritannien und ließ sich ein Jahr später nach deutschlandweiten Auftritten in Hamburg nieder. Hier engagierte sie sich politisch weiter im Exil-ANC und vor allem gegen Rassismus und für Frauenrechte. Zunächst konnte sie nicht allein von der Musikkunst leben, sondern arbeitete unter anderem in einem Kaufhaus.
Die südafrikanisch-deutsche Künstlerin sang Klassik, Blues, Soul, Jazz, Gospel bis hin zu Rock. Audrey Motaungs professionelle Karriere nahm erst mit ihrem ersten Album zusammen mit ihrer Band Grace „African Sun“ (veröfffentlicht 1989) Anfang der 1990er-Jahre Fahrt auf. Ihre bekanntesten Alben wurden in der Folge veröffentlicht: „Colours Can’t Clash“ (1994), „Light“ (1995) und „The Best of Audrey Motaung“ (2000) sowie ein Gospelalbum „I Believe“ (2004).
1995 führte Audrey Motaung ihr Musical „Displaces Blacks“ im Rahmen der hamburgischen „ Hammoniale – Festival der Frauen“ auf. Hier eine spätere Beschreibung: „ ‘Displaced Blacks‘ … thematisiert Konflikte schwarzer Jugendlicher in Europa als Zwischenwelten: Zugehörigkeit bleibt ungewiss. Nach zwei Jahren Vorbereitung hat sie dieses Stück 1995 uraufgeführt. Mehr als zwanzig Jugendliche afrikanischer Herkunft aus Hamburg haben es zusammen mit Motaung einstudiert. Es verbindet den Rhythmus der Trommel, die Tänze des Schwarzen Kontinents und den großstädtischen HipHop mit Gospel und Balladen in Englisch und Deutsch. Das Musical hatte einen überragenden Erfolg dank der Courage und perfekten Darbietung aller Beteiligten. … Sie [Motaung] hat mit ‘Displaced Blacks‘ auch ihre Erfahrungen der Apartheid und Diskriminierung in Europa verarbeitet.“ [2]
1996 bereiste Audrey Motaung ihre südafrikanische Heimat – bis 1990 hatte sie dort Auftrittsverbot – und sang auf Nelson Mandelas Geburtstagsfeier den von ihr schon 1989 komponierten Song „Mandela“. Sie und ihre Musik waren allerdings in ihrem Herkunftsland weniger bekannt als in Deutschland.
Neben ihrer Solokarriere arbeitete sie viel mit anderen Musikern zusammen und trat vor allem als Backgroundsängerin u. a. mit Emerson, Lake & Palmer, Terence Trent D’Arby, Michael Bolton, Bryan Jerry, Achim Reichel, Georg Danzer, Howard Carpendale und der NDR-Bigband auf.
Audrey Motaung begeisterte ihr Publikum nicht allein mit ihrer Stimme, sondern auch mit herzlichem Humor. So berichtete die Internetzeitung „Oberberg aktuell“ über ihren Auftritt 2002: „Schon die Begrüßung sorgte für die ersten Lacher: „Grüß Gott miteinander“ im tiefsten bayerischen Dialekt rief Audrey Motaung den Gästen in der Evangelischen Kirche Wiehl zu.“ [3]
Und ihr begegneten bei Auftritten auch Rassismus und Xenophobie. SPIEGEL ONLINE berichtete nach einem Interview mit Audrey Motaung 2002: „Audrey Motaung brach den Song ab. ‘Deutschland, Deutschland‘-Gejohle machte es ihr unmöglich, das gerade begonnene Konzert vor der Cottbuser Stadthalle weiter zu spielen. Die aus Südafrika stammende Hamburgerin war geschockt. Als Schwarze ist sie zwar immer wieder mit einem, wie sie es nennt, ‘normalen Rassismus‘ konfrontiert, der sich etwa in unverhohlenem Gaffen oder einem getuschelten ‘Kuck mal, Neger‘ äußert. Doch die massiven Störungen seitens einer Gruppe Naziskins waren für die Sängerin, die seit über 20 Jahren hier zu Lande Konzerte gibt, von bisher nicht erlebter Qualität. ‘Neger raus‘ skandierten die Glatzen, schwenkten eine Reichskriegsflagge und hoben zum Hitler- und Kühnengruß an. Konnte das sein? An einem Sommernachmittag im Zentrum einer bundesrepublikanischen Stadt? Vor den Augen Hunderter Zuschauer? In Anwesenheit der Veranstalter und von Streifenpolizisten, die Motaungs Schlagzeuger beim Betreten der Bühne noch gesehen hatte?
‘Ich fragte mich, ob ich von der Bühne gehen soll‘, beschreibt Motaung im Interview diesen Moment. ‘Ich hatte aber keine Lust, mich zu ducken.‘ Sie wand sich vor mittlerweile verstummter Menge an die Randalierer. ‘Was wollt ihr? Ihr schreit Deutschland. Ich liebe Deutschland genauso wie ihr. Ich habe hier Familie, Verwandte und Bekannte. Arbeite und erbringe meinen Beitrag zur Gesellschaft. Wollt ihr eine Nationalhymne? Okay.‘ Es folgte ein improvisiertes, bluesiges ‘Ich liebe Deutschland‘, das die Ironie-resistenten Nazi-Hooligans gar mit anstimmten. Die ersten Skins verließen den Platz, aber nicht ohne zuvor vor der Bühne auszuspucken und die Sängerin und ihre ‘schwarz-weiße‘ Band hassvoll anzustarren.“ [4]
Audrey Motaung trat auch als TV- Schauspielerin auf. Sie spielte in bekannten Fernsehformaten wie dem „Tatort“ („Dschungelbrüder“ 2003) und dem „Großstadtrevier“ („Mit einem Bein im Knast“ 1997) mit. Auch im französischen Film „Une grande fille comme toi“ (2003) wirkte sie mit.
In dem Film „Anam – Meine Mutter“ (2000), einer Emanzipationsgeschichte einer türkischen Reinigungsfrau, spielte sie als deren Kollegin eine auf sie zugeschnittene Paraderolle: „Die Südafrikanerin Didi [Audrey Motaung] setzt gegen alle Unbill einen fast kindlichen Lebensmut und hat auch oft ein passendes Gebet parat. Wenn das nichts hilft, schmettert sie stimmgewaltig einen Song gegen die Sorgen.“ [5] Auch im Hörspiel „Delta“ (1995) über den Blick der Menschen aus Delta in Nigeria auf Deutschland wirkte sie mit.
Audrey Motaung gab ihre künstlerischen Fähigkeiten an zwei ihrer insgesamt vier Kinder weiter. Ihre Tochter Ghee Diakhate-Motaung stand bereits mit elf Jahren zusammen mit ihrer Mutter auf der Bühne, ist ebenfalls Sängerin, schreibt und komponiert für sich selbst und andere Künstler, steht aber auch am Mischpult und arbeitet als Produzentin. [6] Der Sohn Kaylo Motaung ist ebenfalls Sänger.
Bereits 2004 hatte Audrey Motaung einen ersten Schlaganfall erlitten und einige Jahre später einen zweiten. Audrey Motaung ist am 04.11.2019 in Hamburg nach langer schwerer Krankheit verstorben. Die Trauerfeier fand in der Hamburger St. Petri- Kirche statt, auf der Ghee Diakha-te-Motaung und Kaylo Motaung zum Abschied für ihre Mutter sangen. Audry Motaungs südafrikanischer Produzent ihrer Musikalben, Patrick Lee-Thorpe, berichtete über die Trauerfeier: „At the end of the service, members of to family were joined by closed friends to sing and clap and say their goodbyes. There was a little bit of African in the air.” [7]
Das Jazzbüro Hamburg kondolierte mit den Worten: “A great voice, a loving soul …. RIP Sister Audrey. May pure enjoyment and happiness surround you from now.“ [8] Audrey Motaung war Christin und glaubte an die Auferstehung. Dann werde es nicht mehr wichtig sein, „… wer Christ oder Muslim ist, schwarz oder weiß. Wir werden einfach Kinder Gottes sein.“ [9]
Text: Ingo Böhle
Quellen:
1 Alle Angaben zu Lebenslauf und Musik stammen aus einem SPIEGEL ONLINE-Artikel aus 2002: www.spiegel.de/kultur/musik/jazzsaengerin-motaung-nur-ein-schulterklopfen-a-213679.html und Patrick Lee-Thorp (06.11.2019): Moreta O Rata Kagiso –Audrey Motaung, http://leethorpentertainment.blogspot.com/2019/11/morena-o-rata-kagiso-audrey-motaung.html.
2 Carmine Chiellino (Hg.): Interkulturelle Literatur in Deutschland: Ein Handbuch, 2016, S. 320.
3 www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=144&tx_ttnews[tt_news]=19130.
4 www.spiegel.de/kultur/musik/jazzsaengerin-motaung-nur-ein-schulterklopfen-a-213679.html.
5 Frank Ehrlicher, in Moviemaster 10.01.2019, https://www.moviemaster.de/filme/film_anam-2001.htm.
6 www.kulturlotse.de/event/journey-from-gospel-to-jazz-mit-ghee-diakhatemotaung-und-band-8453683198343519436.
7 Patrick Lee-Thorp (06.11.2019): Moreta O Rata Kagiso –Audrey Motaung, http://leethorpentertainment.blogspot.com/2019/11/morena-o-rata-kagiso-audrey-motaung.html.
8 www.facebook.com/366319768610/photos/nach-langer-schwerer-krankheit-ist-die-in-s%C3%BCdafrika-geborene-und-in-hamburg-lebe/10157082442958611/.
9 Die meisten Deutschen glauben nicht an die Auferstehung, in Kath-Net, Katholische Nachrichten, http://www.kath.net/news/2044.
 

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Frauen, die in Hamburg Spuren hinterlassen haben
(Datenbank Stand: Juli 2021) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

Hammonia

Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

Erklärung zur Datenbank

Stand Juli 2021: 1251 Kurzprofile von Frauen und 434 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

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Zuletzt eingetragene Namen

Januar 2021: Katherina Hanen, Ingeborg Hecht

Februar 2021: Anita Horz

März 2021: Gertrud Bing, Ilse Hirschbiegel, Hilde David, Aenne Bohne-Lucko, Hildegard Stromberger, Angela Bernhardt, Emilie Rücker, Adele Will, Dora und Claudine Staack, Andrea Karsten,
wesentlich aktualisiert: Zwangsarbeiterinnen für Valvo Radioröhrenfabrik und der Hamburger Batterie-Fabrik Otto Gross, Käthe Strutz

April 2021: Adeline Gräfin von Schimmelmann
wesentliche aktualisiert: Anna Andersch-Marcus; Tatiana Ahlers-Hestermann; Marie Anne Lippert; Marienkrankenhaus; Annemarie Marks-Rocke; Katharina Mayberg; Erna Mayer; Ottilie Metzger-Lattermann; Else Mögelin; Molckenbuhr'sche Stiftung für alte weibliche Dienstboten; Erna Mros; Nanny-Jonas Stift; Martha Naujoks; Anna Maria Pyrker; Charlotte Ida Popert; Adele Reiche; Minna Rist; Martha Rauert; Vierländerin Brunnen; Rosemarie Sacke; Sophie Albrecht, Ida Eberhardt

Mai 2021: Rosa Zinner

Juni 2021: Barbara Ossenkopp, Helga Schulz, Antonie Brandeis, Helga Mauersberger, Clara Stern

Juli 2021: Hildegard Cohen, Ingeborg Babatz, Ingeborg Danielsen, Inge Wulff, Eleonore Rudolph, Marianne Tidick

Was erwartet Sie in der Frauenbiografie-Datenbank?

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: 2694 Verkehrsflächen sind nach Männern und Jungen (8) benannt (darin enthalten: Roman-, Märchen- und Sagengestalten (72), frei gewählte männliche Vornamen (12) sowie nach Familien benannte Straßen (176). Letztere wurden zu den Männerstraßennamen zugezählt, weil hier in erster Linie die männlichen Familienangehörigen gemeint sind, die in vielen Fällen mit Namen genannt werden bzw. ihre Berufe aufgezählt werden).
Nur 442 Straßen sind nach Frauen und Mädchen (8) benannt (darin enthalten: Roman,- Märchen- und Sagengestalten (36), frei gewählte weibliche Vornamen (18) sowie nach Frauen und Männern benannte Straßen (46). Bei Letzteren handelt es sich in erster Linie um nachträglich nach Frauen mitbenannte Straßen, die ehemals nur nach den Nachnamen von bedeutenden männlichen Familienangehörigen benannt worden waren) (Stand: Mai 2021).

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

An dieser Datenbank wird kontinuierlich gearbeitet. Es werden laufend neue Namen und Rechercheergebnisse eingestellt.

Wie nutzen Sie die Datenbank?

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Die einzelnen Frauen sind in der Regel mit einer Adresse verzeichnet – für ihre Wohnung bzw. ihren Wirkungsort. Mehrere Umzüge und Ortswechsel können in der Regel nicht recherchiert werden.

Achtung: Die Namen und Verläufe von Straßen haben sich oft verändert. Wer wissen möchte, wo bestimmte Hausnummern heute zu finden sind, muss alte Stadtpläne oder u. U. Grundbucheintragungen einsehen. Es gibt beim Statistikamt Nord einen alte Kartei der so genannten "Hausnummerhistorien", in der sich alte und neue Hausnummern gegenüberstehen. Bei Umnummerierungen von Hausnummern aber auch bei Umbenennungen von Straßennamen kann hier eine raschere Auskunft möglich sein, als über den Vergleich von alten und neuen Lageplänen (freundliche Auskunft von Jörg-Olaf Thießen Staatsarchiv Hamburg). Wer dann noch nicht weiter kommt, sollte sich an das Staatsarchiv wenden. Viele Stadtpläne sind bereits online einsehbar.

Verantwortlich für die Datenbank:

Dr. Rita Bake
stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Datenbank wurde von ihr zusammengestellt und wird laufend von ihr ergänzt und erweitert.
Diverse Frauenbiografien sind von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

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