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Theodor Fahr

(3.10.1877 Pirmasens – 29.10.1945 Hamburg)
Arzt, Universitätsprofessor
Feldbrunnenstraße 40 (Wohnadresse 1943)
Theodor-Fahr-Straße (1961 benannt in Hamburg Langenhorn)
Fuhlsbüttler Straße 756, bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, AE 6, 184-185

Im Oktober 1877 als Sohn eines Fabrikanten in Pirmasens in der Pfalz geboren, studierte Theodor Fahr an Universitäten in Gießen, München, Berlin und Kiel Medizin .[1] Während seines Studiums wurde er Mitglied des Corps Starkenburgia, einer Burschenschaft in Gießen. Seit 1902 arbeitete er als Assistent am Pathologischen Institut in Gießen, siedelte aber noch im selben Jahr nach Hamburg über, wo er zunächst als Assistent in der Pathologie des Allgemeinen Krankenhauses St. Georg tätig wurde. 1903 wurde er in Medizin promoviert und 1906 am Hamburger Hafenkrankhaus zum Prosektor ernannt. Ein Jahr zuvor war er der Deutschen Pathologischen Gesellschaft beigetreten. 1907 trat er in den Ärztlichen Verein Hamburg ein, 1908 in den Academischen Club. Im Herbst 1909 erhielt Fahr einen Ruf nach Mannheim, um dort ein pathologisches Institut aufzubauen. Nach wenigen Jahren kehrte er jedoch nach Hamburg zurück, 1913 wurde er am Allgemeinen Krankenhaus Barmbeck als Prosektor angestellt. Im Ersten Weltkrieg wurde er vom Wehrdienst zurückgestellt.[2]

1919 erhielt Fahr eine Stelle als außerordentlicher Professor an der neu gegründeten Hamburgischen Universität, nachdem er sich bereits seit 1906 am Allgemeinen Vorlesungswesen beteiligt und 1917 vom Senat den Professorentitel verliehen bekommen hatte. 1924 wurde er zum ordentlichen Professor für allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie berufen und gleichzeitig Oberarzt am Allgemeinen Krankenhaus Eppendorf. Außerdem wurde er zum Vorstandsmitglied des Landesausschusses für das ärztliche Fortbildungswesen gewählt. Aufgrund einer schweren Depression musste er jedoch im selben Jahr für mehrere Monate beurlaubt werden. In den folgenden Jahren unternahm Fahr mehrere Selbstmordversuche.[3]

Politisch betätigte sich Fahr vor 1933 nicht. Wie aus seinen Memoiren hervorgeht, war er ein großer Anhänger Bismarcks und lehnte die Demokratie ab. Sich selbst sah er als Konservativen mit einer „vaterländischen“, aber betont „nüchterne[n] Einstellung in politischen Fragen“.[4] In einem Fragebogen vom Mai 1933 gab er an, die rechtsliberale Deutsche Volkspartei (DVP) gewählt zu haben.[5]

Im Oktober 1933 trat Theodor Fahr dem Nationalsozialistischen Lehrerbund (NSLB) bei, im November unterzeichnete er das Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler.[6]

Zuvor hatte er eine vom Senat im Zuge einer Kampagne zum „Abbau von Spitzengehältern“ geforderte Erklärung unterschrieben, in der er den Senat ermächtigte, jährlich 800 RM von seinem Gehalt für einen „Spezialfonds“ einzubehalten.[7] Öffentliches parteipolitisches Engagement konnte laut Christine Pieper für Fahr nicht ermittelt werden.[8] In seiner Autobiographie gab Fahr an, seinem jüdischen Assistenten, dem Privatdozenten Paul Kimmelstiel, der im Herbst 1933 entlassen worden war und 1934 in die USA auswanderte, mit einem Empfehlungsschreiben dort zu einer Stelle verholfen zu haben.[9]

Auslandsreisen, die Fahr Mitte der 1930er Jahre zu internationalen medizinischen Tagungen durchführte, bedurften der Genehmigung durch das Auswärtige Amt. In einem entsprechenden Schreiben betonte der Dekan der Medizinischen Fakultät, die Teilnahme von Fahr und anderen Medizin ern an einem Kongress in Moskau sei ganz „im Interesse Deutschlands, um anlässlich ihres Zusammenseins mit Engländern, Franzosen, Holländern, Dänen, Vertretern der nordischen Länder usw. aufklärend und werbend für unser Vaterland zu wirken“.[10] Eine Vortragsreise zur Alpenländischen Ärztetagung in Klagenfurt begründete Fahr 1938 mit der „vaterländische[n] Bedeutung“, die der Tagung zukomme, und wies darauf hin, dass „nichtarische Ärzte von der Tagung ferngehalten werden“.[11] Auch wenn es bei solchen Bemerkungen primär darum gegangen sein mag, eine Genehmigung für die jeweilige Reise zu erhalten, bezog sich Fahr an dieser Stelle positiv auf die Ausgrenzung und Verfolgung von jüdischen Menschen, die in diesem Zeitraum einen erneuten Höhepunkt erreichte.

Auf eigenen Wunsch wurde Fahr zum 31. März 1934 von seiner Funktion als leitender Oberarzt am Allgemeinen Krankenhaus Eppendorf entbunden, blieb jedoch Professor.[12] In dieser Rolle hielt er u.a. Vorlesungen zur „Wehrpathologie“ ab, die im Kontext einer zunehmenden Vorbereitung auch der Medizinischen Fakultät auf die Kriegsvorbereitungen des Regimes zu verorten sind.[13] Als der Präsident der Hamburger Kultur- und Schulbehörde nach der Lockerung der NSDAP-Beitrittssperre im Mai 1937 in einem Rundschreiben um die Mitteilung von Aufnahmebegehren fragte, meldete sich Theodor Fahr.[14] Letztlich scheint er jedoch nicht Parteimitglied geworden zu sein – die Gründe hierfür bleiben unklar.[15] 1938 übte Fahr das Amt eines Vorsitzenden der Deutschen Pathologischen Gesellschaft aus.[16] 1939 erhielt er für seine 40-jährige Berufstätigkeit das Goldene Treudienst-Ehrenzeichen des Führers verliehen.[17]

1940 war Fahr als Leiter der Pathologie in eine Vereinbarung mit dem KZ Neuengamme involviert, die die Abgabe von Leichen von KZ-Häftlingen für Forschung s- und Unterrichtszwecke an das UKE vorsah. Diese war wohl auf Wirken von Prof. Johannes Brodersen, dem Leiter des Anatomischen Instituts, zustande gekommen, der sich in den Jahren zuvor über den Rückgang an abgelieferten Leichen etwa durch die Polizei behörde beklagt hatte. In Absprache mit Fahr wurde die Lagerung der Leichen verstorbener oder hingerichteter KZ-Häftlinge im Leichenkeller des UKE beschlossen; Angehörige sollten davon keine Kenntnis erlangen. Das KZ Neuengamme lieferte zwischen Dezember 1940 und Oktober 1945 insgesamt 666 Leichen ab, die an das Anatomische Institut des UKE (und möglicherweise auch nach Kiel) gingen.[18]

Im Zweiten Weltkrieg wurde Fahr zum beratenden Pathologen der Wehrmacht (Oberkriegsarzt) für den Wehrkreis X ernannt, übte dieses Amt aber nur nebenberuflich aus und unterrichtete weiterhin als Professor.[19] 1943 wurde Fahr zunächst zum Stabs-, dann zum Oberstabsarzt befördert. Nachdem er erneut „erheblich erkrankt“ war, wurde er zum 1. Oktober 1944 aus dem aktiven Wehrdienst entlassen.[20] Kurz vor Kriegsende, im April 1945, wurde Fahrs Wohnhaus von Bomben zerstört.[21]

Da Fahr als formal unbelastet eingestuft wurde, ernannte ihn die Medizinische Fakultät Anfang Mai 1945 kurzzeitig zum Prodekan – eine Funktion, in der er allerdings nur wenige Tage verblieb. Die Militärregierung bestätigte Fahr im August 1945 in seinem Beamtenverhältnis und sah zunächst keinen Grund, gegen ihn vorzugehen. Damit war er einer von wenigen Angehörigen des Lehrkörpers der Medizinischen Fakultät, die nicht suspendiert wurden.[22]

Vermutlich im Laufe des Jahres 1945 verfasste Fahr seine Memoiren, in denen er neben autobiographischen Aufzeichnungen und philosophischen Reflektionen u.a. radikal mit dem Nationalsozialismus abrechnete, den er als „dunkelste Epoche in unserer Geschichte“ bezeichnete.[23] Er bekannte, Hitler bis 1933 „nicht ernst genommen“ zu haben, machte aber primär die französische Deutschlandpolitik für seinen Aufstieg verantwortlich. Eine Reise nach Moskau habe ihn zudem im Glauben bestärkt, angesichts der sowjetischen Herrschaft „mit den Nazis immer noch das bessere Los gezogen“ zu haben.[24] Fahr geizte in dem nicht publizierten Text nicht mit Beschimpfungen, wenn er etwa von „Naziungeziefer“ und „braunen Schweinigeln“ sprach, die er vor allem für ihre Korruption, die Gängelung der Bevölkerung, die Indoktrination der Jugend, die Einrichtung von Konzentrationslagern und den Krieg verantwortlich machte: „Hitler hat Verbrechen auf Verbrechen gehäuft, er ist der größte Lügner und Betrüger, den die Geschichte kennt“. Fahr vertrat aber auch die Position, dass nach der „Machtergreifung“ Hitlers „von seiten des deutschen Volkes leider nichts mehr gegen ihn unternommen werden“ konnte.[25]

Eine differenzierte Position wollte Fahr in der „Judenfrage“ einnehmen. Obwohl er erklärte, „persönlich [...] weder zu den Philosemiten, noch zu den Antisemiten“ zu zählen, und Hitlers Vorgehen gegen die Juden als „Verbrechen“ bezeichnete, sind antisemitische Stereotype in seinem Denken deutlich erkennbar.[26] Er warf „den Juden“ jedoch vor, sich nicht bereits im Mittelalter assimiliert zu haben, und machte sie damit selbst für den Antisemitismus verantwortlich. In klassisch antisemitischer Diktion sprach er von „Wirtsvölkern“ der Juden (was diesen einen parasitären Charakter unterstellte) und nannte sie ein „rassereines Volk“. Seine Bemerkung, dass die Juden weltweit „sehr mächtig“ sind, weshalb Hitler sich mit seinem Vorgehen gegen sie „ins eigene Fleisch geschnitten“ habe, rekurrierte auf ein weiteres antisemitisches Stereotyp.[27] Fahr unterschied zwischen kultivierten deutschen Juden und den in den 1920er Jahren verstärkt nach Deutschland eingewanderten Ostjuden, unter denen er „viele skrupellos profit- und erfolggierige, völlig kulturlose Elemente“ ausmachte. Gleichwohl zählte er drei jüdische Menschen auf, die ihm persönlich geholfen hätten und denen er freundschaftlich verbunden gewesen und zu Dank verpflichtet sei: „Wie hätte ich also Antisemit sein können [...]“.[28] Fahrs autobiographische Aufzeichnungen wurden nie publiziert, und es bleibt unklar, ob er sie vor dem Hintergrund der Entnazifizierung verfasste und ihnen insofern ein das eigene Verhalten legitimierender Charakter zukommen sollte. Seine eigenen Verstrickungen in den Nationalsozialismus wie die Unterzeichnung des Professorenbekenntnisses tauchen im Text nicht auf.

Mitte Oktober 1945 wurde Fahr zum Funktionsoffizier bei der Gesundheitsverwaltung zitiert, da er eine russische Studentin mit den Worten angegangen hatte: „Warum gehen Sie nicht nach Rußland? Wenn schon unsere ganzen Landsleute aus dem Osten vertrieben werden, warum kommen Sie dann auch noch zu uns?“[29] Fahr gab zu, die Äußerung getätigt zu haben, aber rechtfertigte sich mit seiner Bitterkeit über die Behandlung der deutschen Zivilbevölkerung im Osten. Der britische Offizier LaSalle verfügte daraufhin seine Entlassung. Angehörige der Fakultät versuchten sich für Fahr einzusetzen, indem sie ihm in psychiatrischen Gutachten eine manisch-depressive Störung bescheinigten und ihm die Verantwortung für sein Handeln absprachen. Auch der Dekan Rudolf Mond setzte sich für eine Pensionierung Fahrs ein, die diesem am 24. Oktober sogar bewilligt wurde. Wenige Tage später, am 29. Oktober 1945, beging Theodor Fahr Selbstmord.[30]

Schulsenator Heinrich Landahl würdigte in einem Brief an Fahrs Witwe dessen „großes Verdienst um die Förderung der Wissenschaft und sein edles Menschentum“.[31] Die Witwe und einer von Fahrs Mitarbeiter machten die Entscheidung der Militärregierung und die Ereignisse der vorangegangenen Wochen für dessen Suizid verantwortlich.[32]

1961 wurde eine Hamburger Straße nach Theodor Fahr benannt. Im April 2015 wurde dieser im Hamburger Wochenblatt als einer von mehreren NS-belasteten Ärzte n genannt, bei denen eine Straßenumbenennung zu erwägen sei. Thematisiert wurde die „Nazi-Vergangenheit von Medizin ern“ u.a. von der Willi-Bredel-Gesellschaft, die eine Umbenennung der nach Fahr, Theodor Heynemann und Franz Oehlecker benannten Straßen in Langenhorn forderte. Es folgten entsprechende Anträge und Debatten in den Gremien der Bezirksversammlung Hamburg-Nord.[33]

Text: David Templin

Ergänzung:
In ihrem Aufsatz „Just „one of so many“? The pathologist Theodor Fahr (1877-1945) and his ambivalent relationship to National Socialism“ schreiben Mila J. Evers, Dominik Gross und Stephanie Kaiser über die Lagerung von Leichen verstorbener oder hingerichteter Häftlinge: „Um 1940 war Fahr als Leiter des Pathologischen Instituts an einer Vereinbarung zwischen dem Leiter des Anatomischen Instituts - Johannes Brodersen (1878-1970) - und dem Konzentrationslager Neuengamme beteiligt gewesen. Beide erlaubten die Lagerung von Leichen verstorbener oder hingerichteter Häftlinge des besagten Konzentrationslagers in der Leichenhalle des Universitätsklinikums. Die Historikerin Christiane Rothmaler vermutet, dass Brodersen die Leichen zusätzlich nutzte, um ‚möglichst naturgetreue Modelle‘ zur Erweiterung der anatomischen Sammlung anzufertigen. Möglicherweise wurden sie auch zu Forschung szwecken verwendet. Es ist bekannt, dass das Anatomische Institut der Universität Hamburg Leichen von NS-Opfern aus verschiedenen Zusammenhängen erhielt: Neben den Leichen aus dem Konzentrationslager waren es Leichen von der Gestapo, aus Arbeitslagern und Opfer von Exekutionen nach Militär - und Zivilprozessen .
In den Jahren 1945/46 wurde die Verbrennungsanlage des Universitätsklinikums Eppendorf, die normalerweise für die Entsorgung von Krankenhausabfällen genutzt wurde, zur Verbrennung der unzähligen Leichen des Anatomischen Instituts genutzt, möglicherweise um der Entdeckung  durch die Militärregierung zu entgehen.‘“. (Mila J. Evers, Dominik Gross, Stephanie Kaiser: „Just „one of so many“? The pathologist Theodor Fahr (1877-1945) and his ambivalent relationship to National Socialism“ , in: Pathology, Research and Practice, 224 (2021), S. 4.)

Am Schluss ihres Aufsatzes fassen die Autorinnen und der Autor zusammen: „Theodor Fahr gilt zu Recht als ein Doyen der Nierenpathologie. Er ist auch heute noch eine prominente Persönlichkeit und sein Werk bleibt ein Bezugspunkt für wissenschaftliche Beiträge.

Seine politische Haltung im Dritten Reich ist allerdings zwiespältig: Mit seiner Unterschrift unter den Eid deutscher Professoren zugunsten Adolf Hitler hat Fahr zweifellos zur Festigung des NS-Regimes beigetragen. Doch im Gegensatz zu vielen anderen deutschen Professoren wurde er nicht Mitglied der NSDAP und trat nicht als bekennender Nationalsozialist in der Öffentlichkeit auf. Allerdings trat er auch nicht als Kritiker der NS-Ideologie in Erscheinung - obwohl er in seinen 1945 geschriebenen Memoiren andeutete, dass er Hitler stets verachtet habe. Seine Ernennung zum DPG-Präsidenten wäre kaum zustande gekommen, wenn er als politisch unzuverlässig gegolten hätte.
Während Fahr nicht als glühender Nationalsozialist bezeichnet werden kann, zeigt er sehr deutliche Zeichen eines Antisemiten: Fahrs Autobiographie ist gespickt mit kritischen Äußerungen und Vorurteilen gegenüber Juden. Zudem verwendet er typisch nationalsozialistisches Vokabular, wenn es um die ‚Judenfrage‘ geht. Sein Empfehlungsschreiben für Paul Kimmelstiel widerspricht diesem Befund nur auf den ersten Blick: Fahr differenziert explizit zwischen einzelnen Juden in seinem sozialen Umfeld, die er persönlich schätzt, und ‚den Juden‘ als Kollektiv, die er mit antisemitischen Stereotypen etikettiert. (…).“ (Mila J. Evers, Dominik Gross, Stephanie Kaiser, a. a. O., S. 7.)

Quellen zu David Templins Text:
1 Bei der folgenden biographischen Skizze handelt es sich um die leicht überarbeitete Fassung einer Kurzbiographie, die 2017 im Rahmen eines wissenschaftlichen Gutachtens für das Staatsarchiv Hamburg (StAHH) erstellt wurde. Das vollständige Gutachten ist einsehbar unter: www.hamburg.de/contentblob/13462796/1d4b36cbfb9adc7fca682e5662f5854d/data/abschlussbericht-ns-belastete-strassennamen.pdf (zuletzt aufgerufen am 14.4.2020).
2 Christine Pieper: Fahr, Theodor, in: Franklin Kopitzsch/Dirk Brietzke (Hg.): Hamburgische Biografie. Personenlexikon, Band 4, Göttingen 2008, S. 97-99; Christine Pieper: Die Sozialstruktur der Chefärzte des Allgemeinen Krankenhauses Hamburg-Barmbek 1913 bis 1945. Ein Beitrag zur kollektivbiographischen Forschung (Veröffentlichungen des Hamburger Arbeitskreises für Regionalgeschichte, 16), Münster/Hamburg/ London 2003, S. 192-195; Lebenslauf Theodor Fahr, in: StAHH, 361-6, I 168 Band 2.
3 Pieper, Die Sozialstruktur der Chefärzte, S. 193f. Vgl. Hansjörg Schäfer: Institut für Pathologie. Vom postmortalen Richter zum diagnostischen Partner, in: Ursula Weisser (Hg.): 100 Jahre Universitäts-Krankenhaus Eppendorf 1889-1989, Tübingen 1989, S. 336-343.
4 Theodor Fahr: Einer von so Vielen. Ein alter Mann hält durch Rückschau, Umschau und Innenschau Abrechnung mit dem Leben, [unveröffentlichtes Manuskript, 1945], S. 130, in: Historisches Archiv des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE).
5 Fragebogen zur Durchführung des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933, ausgefüllt von Karl Theodor Fahr, 31.5.1933, in: StAHH, 361-6, I 168 Band 2.
6 Pieper, Die Sozialstruktur der Chefärzte, S. 194; Bekenntnis der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat, überreicht vom Nationalsozialistischen Lehrer-Bund Gau Sachsen, Dresden 1934, S. 129.
7 Erklärung, ausgefüllt von Theodor Fahr, 21.9.1933, in: StAHH, 361-6, I 168 Band 1.
8 Pieper, Die Sozialstruktur der Chefärzte, S. 169.
9 Fahr, Einer von so Vielen, S. 185.
10 Dekan Medizin ische Fakultät der Hamburgischen Universität durch Rektor der Universität an Landesunterrichtsbehörde, Hochschulwesen, 12.4.1934, in: StAHH, 361-6, I 168 Band 4.
11 Prof. Fahr (Pathologisches Institut der Hansischen Universität) durch Dekan der medizinischen Fakultät über den Rektor der Hansischen Universität an Reichsminister des Innern, 28.2.1938, in: StAHH, 361-6, I 168 Band 4.
12 Landesunterrichtsbehörde, Hochschulwesen, an Professor Dr. Fahr, 24.5. 1934, in: StAHH, 361-6, I 168 Band 1.
13 Karl Heinz Roth: Großhungern und Gehorchen. Das Universitätskrankenhaus Eppendorf, in: Angelika Ebbinghaus/Heidrun Kaupen-Haas/Karl Heinz Roth (Hg.): Heilen und Vernichten im Mustergau Hamburg. Bevölkerungs- und Gesundheitspolitik im Dritten Reich, Hamburg 1984, S. 109-135, hier S. 123.
14 Liste der das Hochschulwesen betreffenden Anträge auf Aufnahme in die NSDAP, 1937, in: StAHH, 361-5 II, Pa 4.
15 In der NSDAP-Mitgliederkartei findet sich nur ein Verweis auf Mitgliedschaften im Reichsärztebund und im NS-Lehrerbund; vgl. BArch, R 9361-VII / IX KARTEI, Karteikarte „Fahr, Theodor“.
16 Prof. Fahr (Pathologisches Institut der Universität Hamburg) an Rektor der Hansischen Universität, 13.11.1937, in: StAHH, 361-6, IV 234.
17 Verleihung des goldenen Treudienst-Ehrenzeichens durch Adolf Hitler für Theodor Fahr, 9.5.1939 (Abschrift), in: StAHH, 361-6, I 168 Band 1.
18 Christiane Rothmaler: Gutachten und Dokumentation über das Anatomische Institut des Universitäts-Krankenhauses Eppendorf der Universität Hamburg 1933-1945, in: 1999. Zeitschrift für Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, 2 (1990), S. 78-95, hier S. 86; Michael Viebig: Leichen für die Anatomie: Verwaltungsgrundlagen und Abgabepraxis in Hamburg während der NS-Diktatur, in: Claudia Bade/Detlef Garbe/Magnus Koch (Hg.): „Rücksichten auf den Einzelnen haben zurückzutreten“. Hamburg und die Wehrmachtsjustiz im Zweiten Weltkrieg, hg. von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg, Hamburg 2019, S. 195-220, hier S. 205f. Vgl. StAHH, 361-5 II, Um 1 Band 2.
19 Pieper, Die Sozialstruktur der Chefärzte, S. 194.
20 Ebd.; Generalstabsarzt Dr. Kersting (Korpsarzt beim Stellv. Generalkommando X.A.K. (Wehrkreisarzt X)) an Oberstabsarzt Prof. Dr. Fahr (Oberstdorf/Bayern), 13.9.1944 (Abschrift), in: StAHH, 361-6, I 168 Band 2.
21 Fahr, Einer von so Vielen, S. 195f.
22 Anton F. Guhl: Wege aus dem „Dritten Reich“. Die Entnazifizierung der Hamburger Universität als ambivalente Nachgeschichte des Nationalsozialismus , Diss. Universität Hamburg 2016, S. 214; Hendrik van den Bussche/Friedemann Pfäfflin/Christoph Mai: Die Medizin ische Fakultät und das Universitätskrankenhaus Eppendorf, in: Eckart Krause/Ludwig Huber/Holger Fischer (Hg.): Hochschulalltag im „Dritten Reich“. Die Hamburger Universität 1933-1945. Teil III: Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät, Medizin ische Fakultät, Ausblick, Anhang (Hamburger Beiträge zur Wissenschaft sgeschichte, 3/III), Berlin/Hamburg 1991, S. 1259-1384, hier S. 1366; Notification of appointment betr. T. Fahr, Sept. 1945, in: StAHH, 361-6, I 168 Band 2.
23 Fahr, Einer von so Vielen, S. 164.
24 Ebd., S. 165, S. 168.
25 Ebd., S. 176, S. 194, S. 180f. (Hervorhebung im Original unterstrichen).
26 Ebd., S. 183, S. 186.
27 Ebd., S. 183, S. 186f.
28 Ebd., S. 185.
29 [Erklärung] Prof. Fahr, 12.10.1945, in: StAHH, 361-2 VI, 17.
30 Guhl, Wege aus dem „Dritten Reich“, S. 214-216; Dekan Prof. Dr. Mond ( Medizin ische Fakultät der Hansischen Universität) an Oberstleutnant La Salle (Health Department, Military Government), 23.10. 1945, in: ebd.
31 Senator [Landahl] (Schulverwaltung, Hochschulabteilung) an Maria Fahr, 5.11.1945, in: StAHH, 361-6, I 168 Band 1.
32 Guhl, Wege aus dem „Dritten Reich“, S. 216; Maria Fahr an Herrn Senator, 22.12.1945, in: StAHH, 361-6, I 168 Band 1.
33 Bert C. Biehl: Neue Namen gesucht, in: Hamburger Wochenblatt, Ausgabe Langenhorn, April 2015; Hannes Stepputat: Die Straßen der NS- Ärzte , in: Taz Nord, 24.1.2018; Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Hamburg-Nord, Bezirksversammlung, Drucksachen-Nr.: 20-5499 vom 12.3.2018: „NS-belastete Straßen in Langenhorn: Umbenennungen prüfen – Erinnerungskultur pflegen! Stellungnahme der Behörde für Kultur und Medien“; dies., Drucksachen-Nr.: 20-5337 vom 30.1.2019: Interfraktioneller Antrag „NS-belastete Straßen in Langenhorn – Umbenennungen prüfen – Erinnerungskultur pflegen!“.
 

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Die Dabeigewesenen

Aufsätze

Erklärung zur Datenbank

Stand August 2021: 880 Kurzprofile und 279 sonstige Einträge.

Diese Datenbank ist ein Projekt in Fortsetzung (work in progress). Eine Vollständigkeit ist niemals zu erreichen. Sie startete online im Februar 2016 mit rund 520 Profilen und mehr als 200 weiteren Einträgen und wird laufend ergänzt und erweitert werden. Wissenschaftliche Institute, Gedenkstätten, Universitäten und zum Thema forschende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können gern ihre erarbeiteten Profile in diese Datenbank stellen lassen.

Quellenangaben, die sich auf Webseiten beziehen, sind die zum Zeitpunkt der Recherche gefundenen. Sollten Sie veraltete Links oder Aktualisierungen bzw. Verschiebungen der Inhalte feststellen, freuen wir uns über Hinweise.

Vor etlichen Jahren hat die Landesszentrale für politische Bildung Hamburg die Stolperstein-Datenbank www.stolpersteine-hamburg.de ermöglicht und gibt seit rund zehn Jahren gemeinsam mit dem Institut für die Geschichte der Deutschen Juden unter der Projektleitung von Dr. Beate Meyer und Dr. Rita Bake von der Landeszentrale für politische Bildung die Publikationsreihe „Stolpersteine in Hamburg, biografische Spurensuche“ heraus. Mit dieser Datenbank „Die Dabeigewesenen“ möchte die Landeszentrale für politische Bildung nun den Blick auf diejenigen lenken, die das NS-System stützten und mitmachten. Denn:

Eine Gesellschaft, die sich eine offene und freie Zukunft wünscht,
muss [...] über eine Kultur verfügen, die nicht auf dem Verdrängen
und Vergessen der Vergangenheit beruht.“ (Mario Erdheim Psychoanalytiker) 1)

Diese aktuell immer noch so wichtige Aussage bildet den inhaltlichen Ausgangspunkt dieser Datenbank. Sie enthält eine Sammlung mit Kurzprofilen über Menschen, die auf unterschiedlichste Weise an den NS-Gewaltverbrechen in Hamburg Anteil hatten, z.B. als Karrierist/innen, Profiteur/innen, Befehlsempfänger/innen, Denunziant/innen, Mitläufer/innen und Täter/innen. Aber auch sogenannte Verstrickte, die z. B. nach durchlittener Gestapo-Folter zum Spitzel wurden. Unter all diesen Dabeigewesenen gab es auch Menschen, die in keiner NS-Organisation Mitglied waren, die aber staatliche Aufträge - zum Beispiel als Künstler oder Architekt - annahmen und so von dem NS-System profitierten, im Gegensatz zu denen, die sich diesem System nicht andienten, deshalb in die Emigration gingen oder in Kauf nahmen, keine Karriere mehr zu machen bzw. kaum noch finanzielle Einnahmen zu haben.
Ebenso wurden solche Personen aufgenommen, die zum Beispiel vor und während der NS-Zeit den Idealen des Heimatschutzes und der Technik-Kritik anhingen und das NS-Regime dadurch unterstützten, indem sie staatliche Aufträge annahmen, die diesen Idealen entsprachen, da das NS-System solche Strömungen für seine Ideologie vereinnahmte.

Für die Datenbank „Die Dabeigewesenen“ wurden alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens wie Medizin, Justiz, Bildung und Forschung, Verwaltung, Kirche, Fürsorge und Wohlfahrt, Literatur, Theater und Kunst, Wirtschaft, Sport, Polizei und parteipolitische Organisationen berücksichtigt.

„denn wir können (…) das ganze Phänomen des Mitmachens und des Ermöglichens, das ja in der NS-Zeit eine genauso große Rolle gespielt hat, wie die Bereitschaft, selbst aktiver Täter vor Ort zu sein - das alles können wir nur verstehen, wenn wir die verschiedenen Facetten der Täterschaft noch viel genauer betrachten, als das bisher geschehen ist." 2)

In vielen Profilen wird der weitverbreitete Enthusiasmus vieler Deutscher für den Nationalsozialismus, gegenüber „seiner Wirtschafts- und Sozialpolitik, seine Architektur, seine Weltanschauung" 3) etc. deutlich. Und es zeigt sich, dass Menschen das NS-System stützten, indem sie z. B., ohne darüber nachzudenken und ohne zu hinterfragen, bereitwillig moralische und soziale Normen des NS-Staats übernahmen.

Mit Schaffung der „Ausgrenzungsgesellschaft“ war es für die „Mehrheitsgesellschaft“ möglich, u. a. NS-Rassentheorien praktisch umzusetzen.

Diese Erkenntnis ist angesichts heutiger aktueller gesellschafts-politischer Entwicklungen von Bedeutung. In einem Interview zum Thema Fremdenfeindlichkeit bemerkte der Antisemitismusforscher Prof. Dr. Wolfgang Benz auf die Frage, ob aus der Geschichte zu lernen sei. „Wir könnten schon. Wir könnten zum Beispiel lernen, dass der Fremde nicht schuld ist an dem Hass, der ihm widerfährt. Es scheint tatsächlich schwierig zu vermitteln zu sein, dass das Opfer nicht dafür verantwortlich ist, dass es totgeschlagen oder misshandelt wird. Juden werden nicht verfolgt, weil an ihnen etwas ist, was sie zu Opfern macht, sondern weil die Mehrheitsgesellschaft Opfer braucht, und zwar zur eigenen Identitätsstiftung. Zuwanderer, Fremde, Andersgläubige werden ausgegrenzt. Das stärkt das Selbstgefühl der Mehrheit.“ 4)

Mit der Datenbank soll eine Hamburg Topographie der „Dabeigewesenen“ entstehen, um somit konkrete Orte des NS-Geschehens sichtbar zu machen. Deshalb werden auch nur diejenigen Dabeigewesenen aufgenommen, die zwischen 1933 und 1945 in Hamburg mit seinen Grenzen nach 1937 gelebt/gearbeitet haben. Neben Personenprofilen sind auch Adressen von NSDAP-Organisationen und -Einrichtungen zu finden. Darüber hinaus gibt es für einzelne Stadtteile Einträge, die die NS-Aktivitäten im Stadtteil beschreiben. In der Datenbank kann nach Namen, Straßen, Bezirken und Stadtteilen gesucht werden, damit also auch nach den Wohnadressen und/oder Adressen der Arbeitsstätten (soweit recherchierbar). Durch Hinzuziehen der Stolpersteindatenbank (hier sind die Adressen der NS-Opfer aufgenommen, für die bisher Stolpersteine verlegt wurden) und der virtuellen Hamburg-Stadt-Karte (sie verzeichnet die Zwangsarbeiterlager und Firmen, die Zwangsarbeiter beschäftigt haben) wird eindringlich deutlich, wie dicht benachbart Opfer und Dabeigewesene in Hamburg gelebt und gewirkt haben. Mit diesen Informationen ist es immer schwerer, die altbekannte Entschuldigung aufrecht zu erhalten; wir haben doch nichts davon gewusst.

In den vorgestellten Profilen liegt der Fokus auf Handlungen und Einstellungen zum NS-Regime. Privates wird nur erwähnt, wenn es für die Haltung zum NS-Regime von Relevanz ist. Recherchegrundlage für diese Datenbank waren bereits vorhandene wissenschaftliche Veröffentlichungen (z. B. von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und dem Institut für Zeitgeschichte), Biographien, Sammelbände und Dissertationen zu Hamburg im Nationalsozialismus, aber auch in diversen Fällen Entnazifizierungsakten und andere Akten und Dokumente, die im Staatsarchiv Hamburg zur Verfügung stehen. Für die Adressenrecherchen wurden die digitalisierten Hamburger Adressbücher von 1933 bis 1943 der Staats- und Universitätsbibliothek genutzt. Trotz größter Sorgfalt beim Zusammentragen der Daten, ist es dennoch möglich, dass Schreibweisen von Namen variieren und Lebensdaten fehlerhaft sind. In den Profilen und den Beschreibungen der Funktionen sowie des „Wirkens“ des Dabeigewesenen konnte nicht komplett auf das NS-Vokabular – der Sprache der Täter – verzichtet werden, dennoch wurde versucht, diesen Anteil gering zu halten und neutralere Umschreibungen zu finden.
Die meisten der aufgeführten Personen wurden schnell nach Kriegsende durch die Entnazifizierungsstellen als entlastet eingestuft, sie mussten sich selten vor Gericht verantworten oder sie wurden aufgrund von Verjährung ihrer Taten nicht juristisch verurteilt. So stellt Can Bozyakali in seiner Dissertation z. B. zum Sondergericht am Hanseatischen Oberlandesgericht fest, dass auch in Hamburg bis Anfang der 1950er Jahre 63% aller Justizjuristen, die am Sondergericht tätig gewesen waren, wieder in den Justiz-Dienst eingestellt wurden. „[…] anhand dieser Werte [kann] von einer ‚Renazifizierung‘ gesprochen werden.“ 5)

Dr. Rita Bake, Dr. Brigitta Huhnke, Katharina Tenti (Stand: Anfang 2016)

1) Mario Erdheim: „I hab manchmal furchtbare Träume … Man vergißts Gott sei Dank immer glei...“ (Herr Karl), in: Meinrad Ziegler, Waltraut Kannonier-Finster: Österreichisches Gedächtnis. Über Erinnern und Vergessen der NS-Vergangenheit. Wien 1993.
2) Wolfram Wette: Deutschlandfunk-Interview am 20.11.2014, anlässlich seines neuen Buches: „Ehre, wem Ehre gebührt. Täter, Widerständler und Retter - 1933-1945“, Bremen 2015.
3) Raphael Gross: Anständig geblieben. Frankfurt a. M.  2010, S. 17.
4) Wolfgang Benz: „Ich bin schon froh, wenn es nicht schlimmer wird". Der Historiker Wolfgang Benz über die lange Geschichte der Fremdenfeindlichkeit in Deutschland – und was neu ist an den Pegida-Märschen. Interview: Markus Flohr und Gunter Hofmann, in ZEIT online vom 21. Dezember 2015. www.zeit.de/zeit-geschichte/2015/04/wolfgang-benz-pegida-antisemitismus-fremdenfeindlichkeit
5) Can Bozyakali: Das Sondergericht am Hanseatischen Oberlandesgericht: Eine Untersuchung der NS-Sondergerichte unter besonderer Berücksichtigung der Anwendung der Verordnung gegen Volksschädlinge, Frankfurt/ Main 2005, S. 235.

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