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Rosa Book

(20.8.1907 Wien – )
Sopranistin
Hamburgische Staatsoper/Stadttheater Dammtorstraße 28 (Wirkungsstätte)
Unser Prinzip, unsere Darstellung auf Frauen zu beschränken, von denen wir wissen, dass sie verstorben sind, soll hier für eine Künstlerin durchbrochen werden, der 1934 als Jüdin das Engagement an der Hamburger Oper aufgekündigt wurde.
Von 1927 bis 1932 am Opernhaus in Breslau verpflichtet, war die in Wien ausgebildete Rosa Book bereits 1931 in Hamburg in Gastspielen als Gilda, Rosina und Philine zu hören, bevor sie 1932 ganz nach Hamburg kam. Wie ihr Engagement in Hamburg wurde auch das sich anschließende am Deutschen Theater in Prag bei der Besetzung der CSR durch deutsche Truppen beendet. Rosa Book emigrierte nach Amerika, wo sie in der Spielzeit 1940 bis 1941 der New Yorker Met angehörte. 1947 war sie noch einmal auf einer großen Konzerttournee in Europa zu hören. Später lebte sie als Gesangslehrerin in New York. Ab da verliert sich für uns ihre Spur. Blondchen, Dorabella, Gilda, Norina, Zerbinetta und Manon waren Rosa Books’ wichtigste Bühnenrollen.
Text: Brita Reimers
 

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