Dokumente

Drucken

Eilbek

Stadtteil Eilbek in der NS-Zeit

Wie in vielen anderen Hamburger Stadtteilen fanden auch in Eilbek in den Jahren vor der nationalsozialistischen Machtübernahme Demonstrationen von rechten wie von linken Parteien und Organisationen statt.

Direkte Konfrontationen wie in Barmbek oder Hammerbrook kamen weniger häufig vor. Dazu trug die vor dem Zweiten Weltkrieg in weiten Bereichen bürgerlich geprägte Bevölkerungsstruktur Eilbeks bei, die nicht zuletzt auch an den damaligen Wahlergebnissen sichtbar wird. Bei den letzten Reichstagswahlen am 6. November 1932 vor der Machtübergabe an die Nationalsozialisten erreichte die NSDAP mit 35,9% in Eilbek ein deutlich besseres Ergebnis als in Hamburg insgesamt (27,2%). Auch die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) schnitt in Eilbek mit 12,2% weitaus besser ab als in ganz Hamburg (9,3%).

Demgegenüber konnten SPD und KPD in Eilbek nur einen unterdurchschnittlichen Wähleranteil auf sich vereinigen. Bei diesen Wahlen sind besonders die Abweichungen der NSDAP und der KPD in Eilbek gegenüber Hamburg insgesamt auffällig.

Reichstagswahlergebnisse 5. November 1932 und 5. März 1933 im Vergleich

Deutsches Reich                Hamburg insgesamt                                                       Eilbek

November                       März          November    März          November       März

NSDAP                           33,1%        43,9%           27,0%        38,8%             35,9%                                        48,0%

DNVP (1932)

Kampffront Schwarz-

Weiß-Rot (1933)             8,5%          8,0%             9,3%          8,0%               12,2%                                        10,0%

Zentrum                          11,9%        11,2%           1,7%          1,9%               1,6%                                        1,6%

SPD                                 20,4%        18,3%           28,6%        26,9%             23,7%                                        21,3%

KPD                                16,9%        12,3%           21,9%        17,6%             12,6%                                        9,7%

Deutsche Staatspartei     0,9%          0,8%             5,4%          3,5%               6,5%                                        3,6%

(Quelle: Statistische Mitteilungen über den hamburgischen Staat Nr. 30 (1932) und Nr. 31 (1933))

 

Die Nationalsozialisten gewannen bereits im November 1932 in Eilbek einen Stimmenanteil, der ihre relative Stärke in Hamburg um ein rund Drittel überstieg und auch über dem Ergebnis im Deutschen Reich lag. Stark schnitt auch die DNVP ab. NSDAP und DNVP vereinigten 48,1% der Stimmen auf sich. Demgegenüber erreichte das zerstrittene Lager der Arbeiterparteien SPD und KPD zusammen mit der liberalen Deutschen Staatspartei nur einen Stimmenanteil von 42,8%. Das zeigt, dass in Eilbek rechte bis antidemokratische Tendenzen schon vor der Machtübergabe an die Nationalsozialisten mehrheitlich vertreten waren. Bei diesen Wahlergebnissen ist es nicht verwunderlich, dass in Eilbek schon im November 1932 besonders viele schwarz-weiß-rote Fahnen aus den Fenstern hingen. Damit sollte die Ablehnung der Weimarer Demokratie und ihrer als „Schwarz-Rot-Senf“ diffamierten schwarz-rot-goldenen Flagge demonstriert werden.

Bei den Wahlen am 5. März 1933 zeigte sich in Eilbek die breite Zustimmung zur NSDAP noch deutlicher. Während sie im Deutschen Reich gegenüber den Wahlen im November 1932 rund 10 Prozentpunkte zugewann, stieg ihr Anteil in Eilbek um über 12 Prozentpunkte. Auch die Kampffront Schwarz-Weiß-Rot – ein Zusammenschluss aus DNVP, Stahlhelm und Landbund –, die nur zu den März-Wahlen antrat, schnitt in Eilbek deutlich besser ab als im Reich. Zusammen gewannen diese beiden Parteien dort mit 58% der Stimmen fast das Doppelte der Arbeiterparteien und der Deutschen Staatspartei.

SPD und KPD verloren in Eilbek im März 1933 weitere Stimmenanteile, ob­wohl sie im November 1932 ohnehin schon unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielt hatten. Der Rückgang der SPD bewegte sich in dem Maße wie im Deutschen Reich und in Hamburg insgesamt. Die Verluste der KPD, die ab Februar 1933 schweren Verfolgungen, Demonstrations- und Publikationsverboten ausgesetzt war, hielten sich in den Grenzen, die auch im Deutschen Reich und in Hamburg insgesamt zu beobachten waren. SPD, KPD und Deutsche Staatspartei konnten im März 1933 in Eilbek nur noch ein gutes Drittel der Stimmen auf sich vereinigen.

Der Grad der Verankerung der Nationalsozialisten in den unterschiedlichen Wohngebieten Eilbeks lässt sich neben den Wahlergebnissen auch an einer Statistik erkennen, die unter dem Stichtag 1. Mai 1935 die Zugehörigkeit der Schülerinnen und Schüler zur Hitler-Jugend-Bewegung (JV, JM, HJ und BDM) in den Hauptschulklassen ausweist. Von den insgesamt 212 Schülern der Schule Ritterstraße 44 gehörten 109 oder 51,4% nationalsozialistischen Organisationen an. Diese Schule bezog ihre Schüler zu großen Teilen aus dem „Auenviertel“. Damit nahm sie unter 234 erfassten Volksschulen in Hamburg den 30. Platz ein. Die Schule Roßberg 45 rangierte mit 38,4% an 75. Stelle. Ganz anders die Schule Wielandstraße 7 im Bereich der Arbeiterwohnstraßen. Dort gehörten 1935 nur 15,6% der Schülerinnen und Schüler zu den HJ-Organisationen.

Die NSDAP etablierte sich ab 1933 immer stärker in Eilbek. Das Clubheim des Vereins „Sport und Spiel“ am Hammer Steindamm 49/51 wurde 1934 „Verkehrslokal der Hitler-Bewegung“. In den ab 1935 von den Nazis herausgegebenen „Gaunachrichten“ wird auf einer ganzen Seite die NSDAP-Organisation in Eilbek vorgestellt. Der NSDAP-Kreis Eilbek verfügte über acht Ortsgruppen (Ortsgruppen Convent, Hirschgraben , Hasselbrook, Roßberg , Rückert, Klant, Fichte, Auen). Neben dem Kreisleiter und dessen Stellvertreter wurden 22 Funktionsträger namentlich ausgewiesen, wie z. B. der Propagandaleiter, der Kreis-Schulungsleiter, der Kreisvertreter der NS-Volkswohlfahrt und des NS-Lehrerbundes, der Kreis-Filmwart, der Kreis-Funkart, die NS-Frauenschaft, die Hitler-Jugend u. a. m. Es mutet lächerlich an, wie detailliert alles vorgegeben wurde, z. B. in der Ankündigung des „Ausmarsches“ am Sonntag, 24. Februar 1935:

„Ausmarsch der Politischen Leiter, Walter und Warte. Antreten 7.30 Uhr, Blumenau 172. Großer Dienstanzug mit Brothbeutel und Feldflasche, Mütze mit Sturmriemen.“

Die Ortsgruppen veranstalteten regelmäßig Schulungen zu Themen wie: „Ideale der nationalsozialistischen Weltanschauung“ oder „Staat und Volk: Die Totalität der Bewegung“. Größere Versammlungen fanden in den „Eilbecker Bürgersälen“ statt, z. B. am 27. Februar 1935 eine Ansprache des Gauleiters Karl Kaufmann auf einer „Massenkundgebung“. Die Gebäude der „Eilbecker Bürgersäle“ befanden sich in der Wandsbeker Chaussee 68/74. Darin untergebracht war seit 1913 auch ein Kino mit wechselnden Namen, wie ab 1937 das „Regina“ mit fast 800 Plätzen.

Widerstand gegen den Nationalsozialismus
Trotz der für die Gegnerinnen und Gegner der neuen Machthaber bedrückenden po­litischen Atmosphäre und trotz des feindlichen Umfeldes nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten Ende Januar 1933 entwickelte sich auch in Eilbek politischer Widerstand. Er wurde sowohl von kritisch eingestellten Sozialdemokraten als auch von Kommunisten getragen. Dieses Buch enthält Biographien von Eilbeker Widerständlern aus beiden Parteien, die ihren Einsatz mit dem Leben bezahlten. In Eilbek waren auch Sozialdemokraten und Kommunisten gegen den Nationalsozialismus aktiv, denen keine eigene biographische Darstellung gewidmet ist, weil sie entweder nicht in Eilbek wohnten oder aber den Nazi-Terror überlebten.

Am 23. Juni 1933 wurde der Eilbeker SPD-Distriktsvorsitzende Walter Schmedemann verhaftet. Nach seiner Haftentlassung am 22. Juli 1933 sammelte er neben der kleinen Zahl aktiver Eilbeker Parteigenossen auch frühere Bezirksführer aus anderen Stadtteilen um sich und begann, die illegale Parteiarbeit zu organisieren. Die Gruppe traf sich regelmäßig konspirativ zu Wanderungen, einer Maifeier und zu Versammlungen im Freien. Sie sammelte Beiträge zur Finanzierung der illegalen Arbeit. Eilbek war zum Zentrum des SPD-Widerstandes in Hamburg geworden. Die von den Eilbekern wöchentlich hergestellte Untergrundzeitung „Rote Blätter“ wurden in etwa 5.000 Exemplaren gedruckt und an viele Hamburger Distrikte verschickt, darüber hinaus nach Bremen, Hannover und Hildesheim. Die Gruppe brachte gefährdete Mitglieder nach Dänemark in Sicherheit und verteilte Berichte des Prager SPD-Exilvorstandes (SoPaDe). Sie stand damit im Gegensatz zur Mehrheit des SPD-Landesvorstandes, der unter allen Umständen an einem legalen Kurs gegenüber der NS-Regierung festhalten wollte. Im Herbst 1933 wurde Walter Schmedemann zum führenden Kopf des über Eilbek hinausreichenden SPD-Widerstandes. Ende 1934 kam die Gestapo neun Personen der Widerstandsorganisation auf die Spur. Schmedemann wurde im November 1934 verhaftet, zu zwei Jahren und sechs Monaten Zuchthaus verurteilt, nach der Haftverbüßung in das KZ Sachsenhausen überstellt und dort bis zum 15. Oktober 1938 gefangen gehalten. Mit Kriegsbeginn nahm die Gestapo Schmedemann ab 1. September 1939 bis 11. November 1939 fest und lieferte ihn erneut ins KZ Sachsenhausen ein. Er überlebte das „Dritte Reich“ und amtierte später als Zweiter Bürgermeister und Gesundheitssenator in Hamburg. Auf die Rolle des in der Illegalität vermutlich zeitweisen Distriktsvorsitzenden, Emil Göthel, wird in dessen Biographie in diesem Band gesondert eingegangen. Walter Schmedemann nennt in seinem Bericht über „Die Tätigkeit der Eilbeker Genossen in der Widerstandsbewegung nach dem Verbot der SPD im Jahre 1933“ insbesondere Fritz Krüger und Berthold Wiele als zwei von vielen SPD-Genossen, die der illegalen sozialdemokratischen Widerstandsorganisation angehörten. Berthold Wiele starb am 26. November 1944 im Alter von 29 Jahren als Soldat des Bewährungsbataillons 999. Über die näheren Umstände seines Todes

ist nichts bekannt. Wiele war Mitglied der SPD, der SAJ und des Reichsbanners. Für seine Widerstandstätigkeit wurde er zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. „Vorbereitung zum Hochverrat“ war der Vorwurf, der ihm „Schutzhaft“, Untersuchungshaft, Zuchthaus und von 1934 bis 1938 Inhaftierung im KZ Sachsenhausen einbrachte (Prozess Mehnke und Genossen, Wellke und Genosssen). Soweit bisher bekannt, wohnte Berthold Wiele jedoch nicht in Eilbek, sondern in Eimsbüttel.

In den Jahren 1932 und 1933 berichteten die Norddeutschen Nachrichten und das Hamburger Fremdenblatt über Aktionen von Kommunisten gegen Nationalsozialisten in Eilbek. Laut Norddeutsche Nachrichten vom 1. Dezember 1933 sollen am Abend des 14. Februar 1933 etwa 20 bis 30 Kommunisten mehrere Male in das SA-Lokal in der Schellingstraße 17 geschossen haben. Nach dem Zeitungsbericht wurde nur der Wirt Habermann durch einen leichten Streifschuss am Hinterkopf verletzt. Das Hanseatische Sondergericht – so die Zeitung – verurteilte die Angeklagten Wucherpfennig, Holm, Dahms, Ohlson, Sander, Sonntag und Prinz zu Zuchthausstrafen zwischen neun und fünfzehn Jahren. Weitere Angeklagte erhielten geringere Zuchthaus- und Gefängnisstrafen. Gegen den Hauptbeschuldigten Hugo Feddersen war bereits vorher in einem anderen Verfahren (Kopka-Prozess) die Todesstrafe beantragt worden. Angeblich beging Hugo Feddersen daraufhin Selbstmord. (…)

Anfang 1934 berichtete das Hamburger Fremdenblatt vier Tage in Folge über einen Prozess vor dem Hanseatischen Sondergericht, dem eine Tat in Eilbek zugrunde lag. Danach war am frühen Morgen des 12. Oktober 1932 der Polizeihauptwachtmeister Laukenmann in einer als Schutzhütte bezeichneten Holz­baracke im Eilbekpark (heute: Bürgerpark) angeschossen worden.

Er erlag am folgenden Tage im Krankenhaus St. Georg seinen schweren Verletzungen. Angeklagt wegen gemeinschaftlichen Mordes wurden die 20-jährigen Arbeiter Severin Prinz und Paul Irmscher, wegen Begünstigung bzw. der Anstiftung zum Waffendelikt der 27-jährige Arbeiter Heinrich Hartwig, der 27-jährige Kraftwagenführer Wilhelm Jung, der 21-jährige Maurer Wilhelm Bethke und der 25-jährige Seemaschinist Ernst Karstädt. Als sich Severin Prinz und Paul Irmscher gegen 4 Uhr am 12. Oktober 1932 in der Schutzhütte trafen, führten beide Pistolen mit sich. Mit weiteren Genossen sollten sie bei einem Streik in der Jutespinnerei in Billstedt eingesetzt werden. Als Polizeihauptwachtmeister Laukenmann auf seiner Runde die beiden jungen Männer in der Schutzhütte vorfand, hätten sich die drei zunächst unterhalten. Als Severin Prinz und Paul Irmscher auf eine entsprechende Aufforderung keine Papiere vorzeigen konnten, sollten sie zur Polizeiwache mitgehen. Bei der folgenden körperlichen Durchsuchung fand der Polizeibeamte Laukenmann in der Tasche von Severin Prinz einen Ladestreifen. Paul Irmscher bedrohte den Polizisten daraufhin mit der Pistole. Als dieser sich wehren wollte, löste sich ein Schuss. In dem folgenden Gemenge feuerte Severin Prinz einen zweiten Schuss ab. Nach der Tat flüchteten Prinz und Irmscher. Paul Irmscher wurde wegen vollendeten Totschlags zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe und andauerndem Ehrverlust, Severin Prinz wegen versuchten Mordes zu insgesamt fünfzehn Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust verurteilt. Nach mehreren Zwischenstationen, von denen nur das Zuchthaus Waldheim in Sachsen bekannt ist, wurde Paul Irmscher im Oktober 1943 in das KZ Neuengamme überstellt. Im Zuge der Räumung des KZ Neuengamme in den letzten Tagen des „Dritten Reiches“ wurde auch er nach Lübeck transportiert. Paul Irmscher kam am 3. Mai 1945 in der Neustädter Bucht beim Untergang des Frachtschiffes „ Thielbek “ ums Leben. Severin Prinz überlebte die Zeit des Nationalsozialismus.

Am 17. April 1933 kam es, wie das Hamburger Fremdenblatt berichtete, in einem Lokal in der Schellingstraße zwischen Angehörigen der NSDAP und des Arbeiter-Turn- und Sportbundes zu einer Meinungsverschiedenheit, in deren Verlauf die Nationalsozialisten mit Stühlen und Biergläsern beworfen wurden. Ein SS-Mann schoss – so der Zeitungsbericht – in Notwehr aus seiner Pistole. Das Ergebnis: fünf Festnahmen.

Der 1886 geborene und am 18. August 1944 im KZ Buchenwald ohne Gerichtsverfahren auf Befehl Adolf Hitlers erschossene Ernst Thälmann, Vorsitzender der KPD von 1925 bis 1933, war langjähriger Eilbeker. Er besuchte in Eilbek zunächst die Knabenschule Kantstraße 6, später die Schule Roßberg 45, im Anschluss an die siebenklassige Volksschule die Selecta, eine Abschlussklasse für begabte Schüler, die ihnen den Übergang zu höheren Bildungseinrichtungen ermöglichte. Dennoch ist in der vorliegenden Veröffentlichung keine Thälmann-Biographie enthalten. Für Ernst Thälmann liegen bereits Stolpersteine in der Tarpenbekstraße 66 und seit Sommer 2012 auch links vor dem Portal des Hamburger Rathaus es.

 

Jüdische Bürgerinnen und Bürger in Eilbek

Neben der Verfolgung der politischen Gegner und der Zerschlagung ihrer Organisationen konzentrierten sich die Nationalsozialisten auf die Diskriminierung und Verfolgung der jüdischen Bürgerinnen und Bürger. Im Juni 1933 lebten im damaligen Hamburger Stadtgebiet nach einer Berechnung von Uwe Lohalm 16973 Juden. Das entsprach einem Bevölkerungsanteil von 1,4%. In Eilbek wohnten nur 166 Juden, das entsprach einem Bevölkerungsanteil von nur 0,3%. Jüdische Einwohnerinnen und Einwohner waren also in Eilbek weit unterrepräsentiert. Anders als im Grindelviertel, dem Zentrum jüdischen Lebens in Hamburg, war die Anwesenheit der jüdischen Bürgerinnen und Bürger in Eilbek praktisch nicht bemerkbar. Eine Ausnahme bildete das Kaufhaus „Amles“ an der Wandsbeker Chaussee 154–156. Der etwas ungewöhnliche Name des Kaufhauses war Hamburgerinnen und Hamburgern in den umliegenden Stadtteilen gut bekannt. Max Markus, der Eigentümer des Kaufhauses, hatte den Namen seiner einzigen Schwester Selma umgedreht und so den Namen des Kaufhauses erfunden. Auch dieses Kaufhaus wurde, wie wir aus dem Buch „Kindheit und Jugend unter Hitler“ von Loki und Helmut Schmidt wissen, während des Pogroms im November 1938 angegriffen. (…)

 

„Fremdarbeiter“ in Eilbek

Durch die Umstellung auf Kriegswirtschaft und den Einzug deutscher Arbeiter zur Wehrmacht entstand in Deutschland mit Kriegsbeginn ein wachsender Arbeitskräftebedarf, der nicht durch den vermehrten Einsatz von Frauen ausgeglichen werden konnte. Schon vor 1939, in weit stärkerem Umfang aber nach Kriegsbeginn, wurden in Deutschland ausländische Arbeiterinnen und Arbeiter in der Landwirtschaft, auf dem Bau, im gewerblichen Bereich und in der Eisen- und Metallindustrie benötigt. Ging es zunächst noch darum, Arbeitskräfte aus befreundeten Ländern anzuwerben, wurden später Arbeiterinnen und Arbeiter insbesondere aus osteuropäischen Ländern nach Deutschland verschleppt und zur Arbeit gezwungen.

In Eilbek lassen sich sieben Standorte nachweisen, an denen ausländische Arbeiter bzw. Arbeiterinnen untergebracht waren. Teils arbeiteten sie freiwillig in Hamburg, teils mussten sie Zwangsarbeit verrichten.

1941 arbeiteten mindestens 12 Italiener bei der Waagenfabrik Vogel & Halke, Hammer Steindamm 21–27, heute: seca Deutschland. Bereits seit 1938 waren Arbeiter aus dem verbündeten und von hoher Arbeitslosigkeit belasteten Italien von Deutschland angeworben und dort eingesetzt worden. Die näheren Umstände des Arbeitseinsatzes bei Vogel & Halke sind nicht bekannt. Die zeitliche Nähe lässt vermuten, dass ein Zusammenhang mit deutschen Forderungen vom Februar 1941 nach 200.000 italienischen Arbeitern als Gegenleistung für die Fort­führung der militärischen Unterstützung durch die deutsche Regierung bestand.

An der früheren Pappelallee 38 lag das Karosseriewerk Wilhelm Hermann. Auf dem Betriebsgelände dieses Unternehmens bestand im April 1943 ein Arbeitslager. Die Anzahl der dort untergebrachten Personen, ihre Nationalität und ihren Status kennen wir nicht.

An der Wandsbeker Chaussee 16 existierte 1942 ein Lager für holländische Arbeitskräfte. Niederländische Arbeiter kamen ähnlich wie die aus Belgien zunächst infolge ökonomischer Not, später aufgrund von Zwangsmaßnahmen nach Deutschland.

Ein weiteres Lager befand sich im ehemaligen Eilbeker Bürgersaal, in dem sich zeitweise mindestens 12 belgische Arbeiter aufhielten. Ob sie „Fremd-“ oder Zwangsarbeiter waren, wissen wir nicht.

Bei der alteingesessenen Eilbekerinnen und Eilbekern noch gut in Erinnerung befindlichen Brotfabrik Julius Busch an der Conventstraße 8–12 arbeiteten mindestens 26 ausländische Arbeitskräfte unbekannter Nationalität. Auch ihren Status kennen wir nicht.

In der Klempner-Firma H. Dabruntz, Eilenau 3, existierte 1944 ein so genanntes Gemeinschaftslager für „freie Ausländer“, in dem neun Personen ebenfalls unbekannter Nationalität untergebracht waren.

 

Zerstörung Eilbeks im Zweiten Weltkrieg

Eilbek gehört zu den durch Bombenopfer und Zerstörungen mit am stärksten betroffenen Stadtteilen.

Bereits im September 1941 erlitt der Stadtteil einen ersten Großschaden durch Luftminen, die den Raum Wielandstraße , Schellingstraße und Kantstraße trafen. 66 Getötete und mehr als 170 Verletzte waren zu beklagen.

Schon zu Beginn der auf Hamburg ausgeführten schwersten Luftangriffe in der Geschichte des Luftkrieges, die vom 25. Juli bis zum 3. August 1943 andauerten und unter dem Codenamen „Operation Gomorrha“ abliefen, wurde Eilbek in der Nacht von Samstag, dem 24., auf Sonntag, den 25. Juli, schwer getroffen und ein Drittel des Stadtteils zerstört. Die folgenden massiven Bombenangriffe der amerikanischen und insbesondere der englischen Luftwaffe in der Nacht vom 27. auf den 28. Juli 1943 vernichteten Eilbek völlig. In seinem Buch „Feuersturm über Hamburg“ bezeichnet Hans Brunswig den Stadtteil Eilbek ebenso wie Hammerbrook, St. Georg, Hamm, Rothenburgsort, Hohenfelde sowie teilweise Barmbek und Wandsbek als „Totalschadensgebiet“. Der sehr dicht bebaute Stadtteil glich nach der Zerstörung einer Steinwüste. (…)

Text von Ingo Wille entnommen aus seinem Buch: Stolpersteine in Hamburg. Biographische Spurensuche. Hrsg. von der Landeszentrale für politische Bildung und dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden. Hamburg 2014.

Quellen:
StaH 213-11 Staatsanwaltschaft Landgericht - Strafsachen LO116_36 Severin Prinz u. a.; 242-4 Kriminalbiologische Sammelstelle 458 Paul Irmscher; 351-11 Amt für Wiedergutmachung, 8766 Paul Irmscher; Bake, Rita/Reimers, Brita, So lebten sie!, S. 195; Brunswig, Hans, Feuersturm über Hamburg, S. 243; Büttner, Ursula, „Gomorrha: Hamburg im Bombenkrieg, S. 24; Ditt, Karl, Sozialdemokraten im Widerstand, Materialien 6; Evans, Richard J., Tod in Hamburg, Stadt, Gesellschaft und Politik; Fallada, Hans, Wer einmal aus dem Blechtnapf frißt; Hinrichsen, Hermann, Vergangenes aus Eilbek und Hohenfelde; Hochmuth, de Lorent, Hamburg: Schule unterm Hakenkreuz, S. 328 ff.; Kopitzsch, Franklin, Tilgner, Daniel, Hamburg-Lexikon; Laurentius, Paul, 100 Jahre Krankenanstalt Friedrichsberg; Allgemeines Krankenhaus Eilbek, in Hamburger Ärzteblatt, Dezember 1964, S. 396 f.; Littmann, Ausländische Zwangsarbeiter, S. 155 ff., S. 174 ff., S. 182 f.; Lohalm, Uwe, Die nationalsozialistische Judenverfolgung in Hamburg 1933 bis 1945, S. 13; Meier, Karl-Heinz, Hamburg-Eilbek; Melhop, Wilhelm, Historische Topographie; Pommerening, Michael/Meier, Karl-Heinz, Eilbek in Wort und Bild; Reißmann/Töteberg, Mach’ dir ein paar schöne Stunden: Das Hamburger Kinobuch; Thälmann, Ernst, Ernst Thälmann – zwischen Erinnerung und Erwartung, Autobiografische Aufzeichnungen, geschrieben in faschistischer Haft; Schmidt, Uwe, Hamburger Schulen im „Dritten Reich“.
 

Namen

Personensuche

  • (am besten nur Vor- ODER Nachname. Sie können aber auch nach Gebäuden, Firmen, Behörden, Lagern, NS-Orgnaisationen suchen.)

Je nach Suchfeld, können Sie entweder freie Suchbegriffe eingeben oder aus einer Liste auswählen.
Bitte beachten Sie, dass über das Suchfeld "Freier Suchbegriff" nach Übereinstimmungen im Namen, Kurztext und Langtext sowie zugeordneten Schlagwörtern gesucht wird.
 

Geografische Spuren

Meine Straße

Geografisch

 

Schlagwörter und freie Suche

Schlagwörter und Kategorien

Einträge in dieser Datenbank sind verschiedenen Schlagwörtern zugeordnet. Diese sind als Vorschläge zu verstehen. Mehrfachzuordnunegn sind dabei möglich.
Nutzen Sie auch gern die freie Suche. Dabei werden Übereinstimmungen im Namen, Kurztext und Langtext sowie in der Verschlagwortung gesucht.
Die Auswahl eines Schlagwortes überprüft dagegen nur Verknüfungen mit dem Schlagwortregister.

Thematische Suche

  • (z.B. Berufe, Gebäude, spezielle Orte)

Datenbank online Die Dabeigewesenen

Von Hamburger NS-Täter/innen, Profiteuren, Denunziant/innen, Mitläufer/innen und Zuschauer/innen ... Eine Hamburg Topografie.

Die Dabeigewesenen

Aufsätze

Erklärung zur Datenbank

Stand Februar 2019: 716 Kurzprofile und 276 sonstige Einträge.

Diese Datenbank ist ein Projekt in Fortsetzung (work in progress). Eine Vollständigkeit ist niemals zu erreichen. Sie startet online im Februar 2016 mit rund 520 Profilen und mehr als 200 weiteren Einträgen, wird laufend ergänzt und erweitert werden. Wissenschaftliche Institute, Gedenkstätten, Universitäten und zum Thema forschende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können gern ihre erarbeiteten Profile in diese Datenbank stellen lassen.

Quellenangaben, die sich auf Webseiten beziehen, sind die zum Zeitpunkt der Recherche gefundenen. Sollten Sie veraltete Links oder Aktualisierungen bzw. Verschiebungen der Inhalte feststellen, freuen wir uns über Hinweise.

Vor etlichen Jahren hat die Landesszentrale für politische Bildung Hamburg die Stolperstein-Datenbank www.stolpersteine-hamburg.de ermöglicht und gibt seit rund zehn Jahren gemeinsam mit dem Institut für die Geschichte der Deutschen Juden unter der Projektleitung von Dr. Beate Meyer und Dr. Rita Bake von der Landeszentrale für politische Bildung die Publikationsreihe „Stolpersteine in Hamburg, biografische Spurensuche“ heraus. Mit dieser Datenbank „Die Dabeigewesenen“ möchte die Landeszentrale für politische Bildung nun den Blick auf diejenigen lenken, die das NS-System stützten und mitmachten. Denn:

Eine Gesellschaft, die sich eine offene und freie Zukunft wünscht,
muss [...] über eine Kultur verfügen, die nicht auf dem Verdrängen
und Vergessen der Vergangenheit beruht.“ (Mario Erdheim Psychoanalytiker) 1)

Diese aktuell immer noch so wichtige Aussage bildet den inhaltlichen Ausgangspunkt dieser Datenbank. Sie enthält eine Sammlung mit Kurzprofilen über Menschen, die auf unterschiedlichste Weise an den NS-Gewaltverbrechen in Hamburg Anteil hatten, z.B. als Karrierist/innen, Profiteur/innen, Befehlsempfänger/innen, Denunziant/innen, Mitläufer/innen und Täter/innen. Aber auch sogenannte Verstrickte, die z. B. nach durchlittener Gestapo-Folter zum Spitzel wurden. Unter all diesen Dabeigewesenen gab es auch Menschen, die in keiner NS-Organisation Mitglied waren, die aber staatliche Aufträge - zum Beispiel als Künstler oder Architekt - annahmen und so von dem NS-System profitierten, im Gegensatz zu denen, die sich diesem System nicht andienten, deshalb in die Emigration gingen oder in Kauf nahmen, keine Karriere mehr zu machen bzw. kaum noch finanzielle Einnahmen zu haben.
Ebenso wurden solche Personen aufgenommen, die zum Beispiel vor und während der NS-Zeit den Idealen des Heimatschutzes und der Technik-Kritik anhingen und das NS-Regime dadurch unterstützten, indem sie staatliche Aufträge annahmen, die diesen Idealen entsprachen, da das NS-System solche Strömungen für seine Ideologie vereinnahmte.

Für die Datenbank „Die Dabeigewesenen“ wurden alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens wie Medizin, Justiz, Bildung und Forschung, Verwaltung, Kirche, Fürsorge und Wohlfahrt, Literatur, Theater und Kunst, Wirtschaft, Sport, Polizei und parteipolitische Organisationen berücksichtigt.

„denn wir können (…) das ganze Phänomen des Mitmachens und des Ermöglichens, das ja in der NS-Zeit eine genauso große Rolle gespielt hat, wie die Bereitschaft, selbst aktiver Täter vor Ort zu sein - das alles können wir nur verstehen, wenn wir die verschiedenen Facetten der Täterschaft noch viel genauer betrachten, als das bisher geschehen ist." 2)

In vielen Profilen wird der weitverbreitete Enthusiasmus vieler Deutscher für den Nationalsozialismus, gegenüber „seiner Wirtschafts- und Sozialpolitik, seine Architektur, seine Weltanschauung" 3) etc. deutlich. Und es zeigt sich, dass Menschen das NS-System stützten, indem sie z. B., ohne darüber nachzudenken und ohne zu hinterfragen, bereitwillig moralische und soziale Normen des NS-Staats übernahmen.

Mit Schaffung der „Ausgrenzungsgesellschaft“ war es für die „Mehrheitsgesellschaft“ möglich, u. a. NS-Rassentheorien praktisch umzusetzen.

Diese Erkenntnis ist angesichts heutiger aktueller gesellschafts-politischer Entwicklungen von Bedeutung. In einem Interview zum Thema Fremdenfeindlichkeit bemerkte der Antisemitismusforscher Prof. Dr. Wolfgang Benz auf die Frage, ob aus der Geschichte zu lernen sei. „Wir könnten schon. Wir könnten zum Beispiel lernen, dass der Fremde nicht schuld ist an dem Hass, der ihm widerfährt. Es scheint tatsächlich schwierig zu vermitteln zu sein, dass das Opfer nicht dafür verantwortlich ist, dass es totgeschlagen oder misshandelt wird. Juden werden nicht verfolgt, weil an ihnen etwas ist, was sie zu Opfern macht, sondern weil die Mehrheitsgesellschaft Opfer braucht, und zwar zur eigenen Identitätsstiftung. Zuwanderer, Fremde, Andersgläubige werden ausgegrenzt. Das stärkt das Selbstgefühl der Mehrheit.“ 4)

Mit der Datenbank soll eine Hamburg Topographie der „Dabeigewesenen“ entstehen, um somit konkrete Orte des NS-Geschehens sichtbar zu machen. Deshalb werden auch nur diejenigen Dabeigewesenen aufgenommen, die zwischen 1933 und 1945 in Hamburg mit seinen Grenzen nach 1937 gelebt/gearbeitet haben. Neben Personenprofilen sind auch Adressen von NSDAP-Organisationen und -Einrichtungen zu finden. Darüber hinaus gibt es für einzelne Stadtteile Einträge, die die NS-Aktivitäten im Stadtteil beschreiben. In der Datenbank kann nach Namen, Straßen, Bezirken und Stadtteilen gesucht werden, damit also auch nach den Wohnadressen und/oder Adressen der Arbeitsstätten (soweit recherchierbar). Durch Hinzuziehen der Stolpersteindatenbank (hier sind die Adressen der NS-Opfer aufgenommen, für die bisher Stolpersteine verlegt wurden) und der virtuellen Hamburg-Stadt-Karte (sie verzeichnet die Zwangsarbeiterlager und Firmen, die Zwangsarbeiter beschäftigt haben) wird eindringlich deutlich, wie dicht benachbart Opfer und Dabeigewesene in Hamburg gelebt und gewirkt haben. Mit diesen Informationen ist es immer schwerer, die altbekannte Entschuldigung aufrecht zu erhalten; wir haben doch nichts davon gewusst.

In den vorgestellten Profilen liegt der Fokus auf Handlungen und Einstellungen zum NS-Regime. Privates wird nur erwähnt, wenn es für die Haltung zum NS-Regime von Relevanz ist. Recherchegrundlage für diese Datenbank waren bereits vorhandene wissenschaftliche Veröffentlichungen (z. B. von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und dem Institut für Zeitgeschichte), Biographien, Sammelbände und Dissertationen zu Hamburg im Nationalsozialismus, aber auch in diversen Fällen Entnazifizierungsakten und andere Akten und Dokumente, die im Staatsarchiv Hamburg zur Verfügung stehen. Für die Adressenrecherchen wurden die digitalisierten Hamburger Adressbücher von 1933 bis 1943 der Staats- und Universitätsbibliothek genutzt. Trotz größter Sorgfalt beim Zusammentragen der Daten, ist es dennoch möglich, dass Schreibweisen von Namen variieren und Lebensdaten fehlerhaft sind. In den Profilen und den Beschreibungen der Funktionen sowie des „Wirkens“ des Dabeigewesenen konnte nicht komplett auf das NS-Vokabular – der Sprache der Täter – verzichtet werden, dennoch wurde versucht, diesen Anteil gering zu halten und neutralere Umschreibungen zu finden.
Die meisten der aufgeführten Personen wurden schnell nach Kriegsende durch die Entnazifizierungsstellen als entlastet eingestuft, sie mussten sich selten vor Gericht verantworten oder sie wurden aufgrund von Verjährung ihrer Taten nicht juristisch verurteilt. So stellt Can Bozyakali in seiner Dissertation z. B. zum Sondergericht am Hanseatischen Oberlandesgericht fest, dass auch in Hamburg bis Anfang der 1950er Jahre 63% aller Justizjuristen, die am Sondergericht tätig gewesen waren, wieder in den Justiz-Dienst eingestellt wurden. „[…] anhand dieser Werte [kann] von einer ‚Renazifizierung‘ gesprochen werden.“ 5)

Dr. Rita Bake, Dr. Brigitta Huhnke, Katharina Tenti (Stand: Anfang 2016)

1) Mario Erdheim: „I hab manchmal furchtbare Träume … Man vergißts Gott sei Dank immer glei...“ (Herr Karl), in: Meinrad Ziegler, Waltraut Kannonier-Finster: Österreichisches Gedächtnis. Über Erinnern und Vergessen der NS-Vergangenheit. Wien 1993.
2) Wolfram Wette: Deutschlandfunk-Interview am 20.11.2014, anlässlich seines neuen Buches: „Ehre, wem Ehre gebührt. Täter, Widerständler und Retter - 1933-1945“, Bremen 2015.
3) Raphael Gross: Anständig geblieben. Frankfurt a. M.  2010, S. 17.
4) Wolfgang Benz: „Ich bin schon froh, wenn es nicht schlimmer wird". Der Historiker Wolfgang Benz über die lange Geschichte der Fremdenfeindlichkeit in Deutschland – und was neu ist an den Pegida-Märschen. Interview: Markus Flohr und Gunter Hofmann, in ZEIT online vom 21. Dezember 2015. www.zeit.de/zeit-geschichte/2015/04/wolfgang-benz-pegida-antisemitismus-fremdenfeindlichkeit
5) Can Bozyakali: Das Sondergericht am Hanseatischen Oberlandesgericht: Eine Untersuchung der NS-Sondergerichte unter besonderer Berücksichtigung der Anwendung der Verordnung gegen Volksschädlinge, Frankfurt/ Main 2005, S. 235.

rechte spalte